Oliver Blume möchte die Volkswagen AG bis 2030 neu aufstellen und wichtige Sparten direkt in die Zentrale nach Wolfsburg holen, so das Handelsblatt. Der Konzern soll in Zukunft „deutlich zentraler gesteuert werden“, so mehrere Insider.

Die Tochtergesellschaften rücken also in den Hintergrund und Entscheidungen zu Software, Plattformen und Assistenzsystemen werden bald wieder zentral und in Wolfsburg verhandelt. Es sei ein „Schwerpunkt“ der zweiten Amtszeit von Blume.

Vorbild ist der Aufbau von den Volumenmarken (VW, Skoda, Seat, Cupra), die man schon zentraler lenkt. Der Grund für diese Entwicklung ist logisch, Volkswagen will die Kosten senken und gleichzeitig das Tempo für die Entwicklung weiter erhöhen.

Eine Frage, die ich mir bei Volkswagen und den Entscheidungen der letzten Jahre immer wieder stelle: Wann kehrt Ruhe ein? Wann findet man eine Strategie, die man konsequent durchziehen kann? Alleine bei der Software hat man in den letzten Jahren so viele neue Wege eingeschlagen, dass das intern pures Chaos sein muss.


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  1. Willy ☀️

    „Eine Frage, die ich mir bei Volkswagen und den Entscheidungen der letzten Jahre immer wieder stelle: Wann kehrt Ruhe ein? Wann findet man eine Strategie, die man konsequent durchziehen kann?“

    Das war genau mein Gedanke, als ich die Überschrift las. Ich kann mir aber nicht mehr vorstellen, dass es unter Blume noch passieren wird. Er ist ein Getriebener des Tagesgeschäft und zu wenig Stratege. Als „nur noch“ VW-Chef beginnt er das Chaos, welches er bei Audi und Porsche angerichtet hat, zu beseitigen. Es spricht Bände, wenn die Software in den VW ID-Modellen ausgereifter ist als bei den Audi/Porsche SSP-Modellen ist, wo selbst OTA noch nicht funktioniert.

    1. ChrisH 🌟

      Der Grundstein Oliver Blume vor die Tür zu setzten ist ja gelegt. In alter Manier, sie Herbert Diess und Vorgänger, hat man seinen Vertrag um etliche Jahre verlängert obwohl es schlecht läuft in seinem Lande 🤣

  2. Mick 🪴

    Die Softwarebeschwerden kommen immer von den Leuten die damit überhaupt nichts zu tun haben. Ja, der Anfang vor einigen Jahren war katastrophal, aber Stand heute (ID Software 5.6) braucht man sich ganz sicher hinter niemanden mehr zu verstecken. Ganz im Gegenteil.

    1. Dom 🏆

      Ja das stimmt schon, aber man hat trotzdem noch das sehr laute Grundrauschen mit den Problemen der Rivian Software, dann wiederum XPeng (oder ein anderer chinesischer Hersteller) in China als Software-Partner und noch Cariad als eigenes Unternehmen.
      Und die ID Software wird es vermutlich dann ab der Rivian Software nicht mehr geben.

  3. faceofingo 🌀

    Ein Wunsch von mir, eher an alle traditionellen Autobauer, wäre die Software von der „Hardwar“ (dem Auto) zu entkoppeln.

    1. Galli 🌟

      Machen die schon alle in den neuen Plattformen.

    2. Dom 🏆

      Was würde das denn bringen? Damit stellt man sich mMn selber ein Bein, weil man wichtige Updates nicht mehr OTA ausspielen kann und wieder in die Werkstatt müsste.

  4. Cress 💎

    Stimme dir zu, dort aktuell arbeiten „zu müssen“ muss einfach nur schrecklich sein…

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mobiFlip / Mobilität / Volkswagen stellt sich neu auf: Und schon wieder ein Kurswechsel