Volkswagen umgeht die Katastrophe – vorerst

Volkswagen Future Plan: Passenger Cars Brand Gives First Glimpse

Ende 2024 sah es bei der Prognose für einige Marken mit Blick auf die CO₂-Ziele in der EU düster aus und vor allem Volkswagen blickte negativ auf 2025. Doch es kam, wie es sich viele dachten, die EU schenkte den Marken eine Lockerung.

2025 mussten diese ihre CO₂-Ziele doch nicht erreichen und eine Analyse von Dataforce zeigt, dass das für Volkswagen ein harter Brocken geworden wäre. Über 1,7 Milliarden Euro hätte man an Strafzahlungen leisten müssen. Also, alles gut?

Volkswagen darf nicht locker lassen

Nein, noch lange nicht. Diese Summe wird jetzt zwar doch nicht fällig, aber damit ist das Thema noch nicht vom Tisch. 2026 und 2027 muss Volkswagen den Wert jetzt ausgleichen und überkompensieren. Im Schnitt bleibt es also bei 95,4 Gramm pro Kilometer, aber der Schnitt wird jetzt aus insgesamt drei Jahren berechnet.

Die Kuh ist damit noch nicht vom Eis, wie man so schön sagt, denn Volkswagen muss in diesem Jahr und vor allem 2027 so richtig Druck bei Elektroautos machen, wenn man die Strafzahlungen weiterhin umgehen möchte. Daher setzt man voll auf preiswertere Modelle wie den VW ID Polo oder 2027 den VW ID.1 bzw. VW ID Up.

Volkswagen wird mit den „preiswerten“ Modellen vermutlich, vor allem zum Start, keinen großen Gewinn machen, wenn überhaupt, aber sie erfüllen eine wichtige Aufgabe. Die Frage für 2026 ist also, wie gut die neue Offensive ankommt, denn falls nicht, dann wird man, spätestens ab 2027, mit Angeboten arbeiten müssen.

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