Volkswagen wirbt mit drei Rekorden bei neuem Elektroauto
Eine Serienversion des „Mission Efficiency“ gibt es zwar nicht, so Volkswagen, aber das Konzept für ein Elektroauto nutzt den MEB+ (Modulare E-Antriebs-Baukasten) und somit die gleiche Basis, wie die ID-Modelle im Portfolio. Die Erkenntnisse sind also auch für die Serie gedacht und hier hat man drei neue Rekorde aufgestellt:
- Rekord Nummer 1: Das Fahrzeug erzielt einen cW-Wert von 0,158 und setzt damit eine neue Bestmarke für straßenzugelassene Automobile.
- Rekord Nummer 2: Ein Verbrauch von 6,48 kWh/100 km bei einer sogenannten „Idealfahrt“, bei der unter anderem die Geschwindigkeit (in diesem Fall 68 km/h) konstant bleibt, keine Steigungen vorhanden und Nebenverbraucher wie die Klimaanlage deaktiviert sind.
- Rekord Nummer 3: Dank seiner Aerodynamik und eines höchst effizienten E‑Antriebs vom ID. Polo, ist der Mission Efficiency zugleich das sparsamste seriennahe Elektroauto seiner Klasse.
In Zeiten, in denen viele Marken einfach immer nur noch größere Akkus in die Elektroautos packen, die Kosten damit aber auch steigern, ist das der bessere Weg für die Zukunft bei Elektroautos. Wobei es ja nicht direkt so ein Extrem sein muss:
Schön ist das Elektroauto von Volkswagen nicht, aber das war der erste Ansatz für den XL1 damals auch nicht, den ich übrigens mal in echt gesehen habe. Das sind Modelle für solche Meldungen und Rekorde, aber gewisse Dinge fließen dann hin und wieder in andere Serienmodelle ein und sorgen auch dort für einen Fortschritt.
Wer weiß, vielleicht kommt der neue VW ID Tiguan mit den Optimierungen ja aber auch an ein Tesla Model Y heran, genau dafür sind solche Projekte immerhin auch da. Einen „Mission Effency“ wird kaum jemand kaufen, den großen SUV aber schon.
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Naja, 2 1/2 der Rekorde haben wohl keinen Einfluss auf die Serie.
– Rekord 1: die Form wird kaum Einzug in die Serie haben
– Rekord 2: auch niemand fährt konstant 68 ohne Steigung und bei der Klimaerwärmung wird auch die Klima oft an sein
– Rekord 3: siehe 1, der Antrieb ist ja schon in Serie.
Also hat man mehr gezeigt, was der Antrieb im id.Polo heute schon kann, wenn man in den anderen Bereichen ins extreme geht.
Ich persönlich finde das sehr interessant, da ich mit meinem Dienstwagen auch solche ‚Rekordfahrten‘ unternehme.
Ich habe Spaß daran, die Technik auszuloten und somit sehe ich so etwas mit großem Interesse.
Mit meinem neuen BMW 118d bin ich 53km in 43 Minuten gefahren (relativ eben) und habe, trotz 35 Grad Außentemperatur, auch keine Klimaanlage angehabt. Resultat: 2,7 Liter auf 100km.
Geht ja nicht immer darum, dass man es im Alltag so macht, sondern zu schauen, was möglich ist. Ich war sehr angetan über den extrem niedrigen Verbrauch.
Ich denke solche Projekte sind wichtig und es fließt oft mehr in spätere Serien als man zunächst wahrnehmen und glauben mag, diese Rekorde sind hingegen maximal uninteressant.