Neuer Meilenstein: BMW wirbt weiterhin mit Wasserstoffauto

BMW plant weiterhin den Versuch, dass man den neuen X5 ab 2028 auch erstmals als Version mit Wasserstoffantrieb verkauft. Neben einer vollelektrischen Version, einem Hybriden, Benziner und Diesel soll dieses Modell also tatsächlich komplett „technologieoffen“ sein. Und der BMX X5 Hydrogen entwickelt sich weiterhin gut.

Laut BMW hat man „die nächste Entwicklungsstufe auf dem Weg zur Serie“ erreicht und testet das Auto aktiver im Alltag. Außerdem hat auch die Bauphase für das neue Brennstoffzellensystem der dritten Generation begonnen und in Steyr ist man bald bereit für die Serienproduktion. Wir befinden uns quasi schon im Feinschliff.

Ich bin wirklich extrem gespannt, wie sich das Wasserstoffauto im Vergleich mit den anderen Versionen des BMW X5 schlagen wird und vor allem, was man am Ende dafür haben möchte. Aber, und das muss ich BMW hoch anrechnen, ich hätte auch nicht gedacht, dass wir uns wirklich auf eine Serienversion des X5 zubewegen.

Ich bleibe zwar dabei und glaube nicht, dass die Technik eine Zukunft im privaten Sektor hat, da sie teurer, schlechter und kaum verfügbar ist, aber immerhin haben wir hier dann mal den Beweis. Andere Marken sind mit Wasserstoff bisher komplett auf die Schnauze gefallen, vielleicht gelingt BMW ja der überraschende Erfolg.

PS: Die goldenen Zeiten sind bei BMW mittlerweile auch vorbei und man ist etwas in den Krisenmodus gerutscht, in dem man alles überdenkt. Der X5 mit Wasserstoff war lange geplant, wurde sicher gut gefördert vom Land, das zieht man noch durch. Mit einem „preiswerten“ BMW X3 Hydrogen muss man aber nicht rechnen.


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  1. Max 👋

    BMW hat vor kurzem über 270 Millionen Steuergelder für Wasserstoff erhalten, da präsentiert man jetzt halt als Alibi dieses Auto.

    1. Thomas 🔅

      Technologieoffenheit auf Kosten des Steuerzahlers halt.🤔

  2. Arjoma 🎖

    Und bei den 30 Wasserstofftankstellen in Deutschland, die sich noch auf ein paar Standorte konzentrieren, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass man über 200 km zur nächsten Tankstelle fahren darf. Immerhin werden noch neue gebaut – also eine aktuell. Warum sollte auch jemand welche im größeren Stil bauen – wanen es vor ein paar Jahren immerhin noch ca. 20 H2-Autos, die pro Monat auf die Straßen kamen, sind es aktuell nicht mal mehr 10.

    Da relativieren sich dann die gesparten 10 oder 20 Minuten Zeitersparnis beim Tanken, wenn man dafür zum Tanken zwei Stunden hin und zwei zurück fahren muss. Und wer in Dänemark oder Österreich gern Urlaub macht? Da haben die letzten H2-Tankstellen dicht gemacht und es gibt genau 0 Stück. Mit einem leeren Wasserstoffauto also besser nicht liegenbleiben – da wird das wohl kaum jemand mit einem Reservekanister oder einem Stromanschluss vorbeikommen.

  3. VW-fan 🎖

    Wasserstoff im Auto ist absoluter Quatsch. Mit der selben Energie direkt in den Akku geladen kommt man ein Vielfaches weiter. Außerdem wird der vorhandene Wasserstoff auf Jahrzehnte hinweg an anderen Stellen, die man nicht ohne weiteres elektrifizieren kann benötigt (Industrieprozesse usw)….

  4. Gregor Mayer 👋

    sehr negativ geschrieben! Als die ersten E-Autos gekommen und in Probe waren, würde genau so geschrieben!
    Die größten Kritiker der Elche, waren früher selbst Mal welche.

    1. Nein, sie waren wesentlich positiver, ich verfolge das seit den Anfängen.

  5. JMS 🏅

    Wird wahrscheinlich irgendwann unter F&E abgeschrieben. Leider zu ineffizient, Wasserstoff künstlich herzustellen. Auch wenn es sonst viele Vorteile hat.

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