Warum Porsche immer mehr „billige“ Audi-Technik nutzt

Die Krise bei Porsche und Audi ist da und die beiden VW-Marken wollen in Zukunft noch mehr Synergien nutzen, um sich gemeinsam aus dieser herauszukämpfen. Für Porsche bedeutet das jetzt noch mehr Audi-Technik, so die Automobilwoche.

Der kommende Nachfolger des Porsche Macan als Verbrenner nutzt zum Beispiel den Audi Q5 als Basis und das neue SUV-Flaggschiff wird den Audi Q9 als Basis nutzen. Porsche spart damit Zeit und Geld, um neue Verbrenner zu entwickeln.

Porsche: „Die Kosten müssen deutlich runter“

Die „beide können nicht mehr anders“, so die Quelle, denn „die Kosten müssen deutlich runter“. Im Vergleich zur PPE-Plattform, die bereits die Basis für viele Autos von Audi und Porsche ist, sei die Zusammenarbeit jetzt aber wieder entspannter.

Heute sei es „ein ganz anderes Miteinander als noch vor ein paar Jahren“, so ein Mitarbeiter des VW-Konzerns laut Quelle, die Krise schweißt zusammen und das neue Management versteht sich gut. Man muss „die Komplexität reduzieren“.

Die spannende Frage ist jetzt, ob die Porsche-Kunden es mitmachen, wenn man innerhalb der Baureihen immer weniger Auswahl anbietet und im Flaggschiff am Ende nur Technik von Audi (PPC-Plattform) steckt. Bei einem 911er wäre sowas kaum akzeptabel, die SUV-Kunden von Porsche sind aber vielleicht entspannter.

Schauen wir mal, ob dieser Plan der zwei Premiummarken im VW-Konzern aufgeht, die beide ihre Gewinnmarge steigern wollen. Für Audi ist die Zusammenarbeit mit Porsche kein großer Nachteil, bei Porsche sehe ich das aber schon kritischer.

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