Die Messenger-App WhatsApp entwickelt ein optionales Premium-Abonnement namens WhatsApp Plus für Android und iOS.

Laut dem auf WhatsApp-Entwicklungen spezialisierten Portal „WABetaInfo“ befindet sich ein kostenpflichtiger Zusatztarif für die Standard-Verbraucherapp in Entwicklung.

Das Angebot trägt den Namen WhatsApp Plus und soll Nutzern gegen eine monatliche Gebühr zusätzliche Funktionen bereitstellen. Eine öffentliche Vorstellung der Funktion ist bislang nicht erfolgt, und weder ein offizieller Starttermin noch eine Preisangabe wurden laut Unternehmensangaben bestätigt.

Der Schwerpunkt des neuen Abonnements liegt laut WABetaInfo auf erweiterten Personalisierungsoptionen. Abonnenten sollen aus 14 neuen App-Icons wählen, Akzentfarben anpassen und das allgemeine App-Theme nach eigenen Vorstellungen gestalten können.

Bild: WABetaInfo

Darüber hinaus ist geplant, bis zu 20 Chats anzupinnen statt der bisher möglichen drei, exklusive Klingeltöne zu nutzen sowie auf Sticker und interaktivere Nachrichtenreaktionen zuzugreifen, die freien Nutzern nicht zur Verfügung stehen sollen.

Der Messenger WhatsApp testet auch ein optionales Abo, mit dem Nutzer Werbung im Aktuelles-Tab ausblenden können.

WhatsApp Plus: Kernfunktionen bleiben für alle kostenlos

WhatsApp betont innerhalb der App laut WABetaInfo ausdrücklich, dass das neue Abo vollständig optional ist. Alle grundlegenden Funktionen der App bleiben demnach für alle Nutzer ohne Kosten erhalten.

Funktionen, die kostenlos bleiben sollen:

  • Nachrichten senden und empfangen
  • Sprach- und Videoanrufe
  • Medienfreigabe und Gruppenchats
  • Datenschutz- und Sicherheitsfunktionen

Ich halte die Einführung eines optionalen Premium-Abos für WhatsApp für einen folgerichtigen Schritt für Meta. Allerdings birgt dies das Risiko, dass Nutzer eine schleichende Monetarisierung des bislang kostenfreien Dienstes befürchten könnten. Für mich persönlich bieten die entdeckten Personalisierungsoptionen keinen Mehrwert, für den ich bezahlen würde.


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  1. Sam 🎖

    Allerdings birgt dies das Risiko, dass Nutzer eine schleichende Monetarisierung des bislang kostenfreien Dienstes befürchten könnten

    Das ist immer das Problem dabei. Erst klingt es harmlos und man „freut“ sich, dass die Entwickler eine neue Einnahmequelle haben, die einen nicht stört und dann schleicht sich da immer mehr ein, bis die wichtigen Funktionen kostenpflichtig werden.

  2. Womm 👋

    Signal. Sicherer und datensparsam.

    1. René Hesse ♾️

      Nutzt halt nur gefühlt niemand

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