Die Unternehmen Vodafone und Tiami Networks zeigen 5G als hochpräzises Sensorsystem.
Vodafone und das US-Unternehmen Tiami Networks präsentieren auf dem Mobile World Congress eine Technologie namens Integrated Sensing and Communication. Das Netz soll dabei ähnlich wie ein Radar funktionieren und Objekte oder Personen per Echoortung erfassen, auch ohne aktive Verbindung zum Mobilfunk.
Laut Unternehmensangaben wurden handelsübliche 5G-Antennen zu großflächigen Sensoren umgerüstet. In Tests konnten Gegenstände und Personen erkannt werden, ohne laufende Gespräche oder Datenverbindungen zu beeinträchtigen.
ISAC-Technologie: 5G-Netze als Sensoren mit Sicherheitsanwendungen
Als mögliche Einsatzfelder nennen die Partner unter anderem Warnsysteme vor Menschenansammlungen, die Ortung von Wasserlecks oder die Detektion von Drohnen. Alarme könnten direkt an Smartphones gesendet werden.
ISAC gilt als wichtiger Bestandteil künftiger 6G-Standards ab 2030. Vodafone bringt die Testergebnisse nach eigenen Angaben in die 3GPP-Standardisierung ein. Ich halte den Ansatz technisch für relevant, entscheidend wird jedoch die praktische Umsetzung im Regelbetrieb sein.
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