Der Besitz von Elektroautos und Plug-in-Hybriden hängt stark vom Einkommen der Haushalte ab, wie das Statistische Bundesamt in einer aktuellen Erhebung mitteilt.

Nur ein kleiner Teil der Haushalte mit niedrigerem Einkommen besitzt ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid. Laut Statistischem Bundesamt verfügten 2023 lediglich 1,3 % der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 2600 Euro über mindestens ein solches Fahrzeug.

Bei Haushalten mit einem Einkommen zwischen 2600 und 3600 Euro waren es 3,5 %, während Haushalte ab 5000 Euro monatlich zu 13,4 % E-Autos oder Plug-in-Hybride nutzten. Insgesamt hatten 6,0 % aller privaten Haushalte mindestens ein elektrisch betriebenes Fahrzeug.

Die Zahlen überraschen kaum, denn es ist schon länger bekannt, dass u. a. Hauseigentümer dreimal häufiger ein Elektroauto besitzen als Mieter.

Elektromobilität nach Haushaltsstruktur und Fahrzeugart

Paare mit Kindern nutzen häufiger E-Autos oder Plug-in-Hybride als Paare ohne Kinder. 11,5 % der Paarhaushalte mit Kindern besaßen mindestens ein Fahrzeug mit Elektroantrieb, während es bei Paaren ohne Kinder 7,5 % waren. Bei Alleinlebenden lag der Anteil bei 2,2 %.

Von den Haushalten mit E-Autos oder Plug-in-Hybriden besaß knapp die Hälfte ein neu gekauftes Fahrzeug, 45,2 % ein geleastes Fahrzeug und 15,2 % einen Gebrauchtwagen.

Höhere Neuzulassungen und wachsende Ladeinfrastruktur

  • 30,0 % der Pkw-Neuzulassungen 2025 waren elektrisch
  • Gut 545 100 davon waren reine Batterieautos
  • 160 000 öffentliche Ladepunkte in Deutschland, davon 36 000 Schnellladepunkte

Der Anteil neu zugelassener Elektrofahrzeuge stieg 2025 auf 30,0 %, nach 20,3 % im Jahr 2024. Die Ladeinfrastruktur wuchs auf 160.000 öffentliche Ladepunkte, mit regionalen Unterschieden zugunsten von Bayern, Baden-Württemberg und Küstenregionen. Durchschnittlich liegt die nächste Ladesäule sieben Minuten entfernt.

Wir stellen also fest, dass E-Autos derzeit vor allem für Haushalte mit hohem Einkommen erschwinglich sind, während Haushalte mit niedrigem Einkommen deutlich seltener elektrisch fahren können (oder wollen?). Genau dieses Thema adressieren die Regierung sowie einige Hersteller aktuell.


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  1. pankras ☀️

    Skoda Octavia RS Bj. 12/24 für 35000€.

    Tolles Auto, Verbrenner. Unser Ford C-Max Bj. 2012 als Tageszulassung, halbes Jahr alt, kostete damals knapp 20000€.

    Also heute, 14 Jahre nach dem Kauf unseres Ford C-Max, beschwere ich mich nicht über den Preis unseres gebrauchten Skoda RS. 😆

    Und mache mir auch keinen Kopf zwecks Elektroförderung. 😂

    1. Dom 🏆

      Bei den Preisen wundere ich mich immer warum es heißt, dass Elektromobilität teuer ist. Verbrenner sind in den von dir genannten Klassen ungefähr gleich bepreist

  2. Dieseldieter ☀️

    Bei den Haushalten unter 2600 Euro die ein Elektroauto haben. Zählen da elektrische Krankenfahrstühle von Rentnern dazu?

    1. Maximilian 🔱

      Die Rentner bekommen AOK Chopper

  3. Jan 🏅

    Naja, ich weiß nicht wie sinnvoll diese Statistik ist. E-Autos sind halt häufig noch Neuwagen und werden kaum gebraucht gekauft. Man müsste die Statistik viel mehr mit Verbrenner Neuwagen vergleichen und hier wird sich vermutlich das exakt selbe Bild zeigen. Von daher ist die Aussage eher: Neuwagen bleiben Luxus für Gutverdiener, was jetzt aber auch nicht überrascht.

    1. Robert 💎

      Das ist doch aber Quatsch? Wenn du die Statistik mit Verbrenner machen würdest, würdest du sehen, dass auch Geringverdiener alle Verbrenner fahren oder was genau meinst du? Und das, was du beschreibst, ist doch Teil des Problems, dass diese meist neu gekauft werden und darum einer gewissen Bevölkerungsgruppe verschlossen bleiben.

      1. Dom 🏆

        Meiner Meinung nach kann man so eine Unfrage noch machen, aber interessanter wäre es doch die entsprechenden Preis- und Größenklassen zu vergleichen.

    2. Mirko 🍀

      Aktuell gibt es schon auch da einen Unterschied. Verbrenner sind schon ein gutes Stück billiger in der Anschaffung, v.a. wenn man eine gewisse Mindestreichweite haben möchte. Egal wie alt das Auto ist. Auch wenn E-Autos (noch?) einen recht großen Wertverlust haben, weil die Leute trotz gegenteiliger Studien noch Angst vor nachlassenden Akkus haben.

      Allerdings wird sich auch das ändern. Akkus werden billiger und leistungsfähiger, E-Autos zunehmend Massenware und hoffentlich gibt’s auch bald mal fairen Wettbewerb an der Ladesäule statt „zeig mir eine deiner Karten und ich zeige dir einen Preis“. Noch dazu werden die E-Autos länger halten, weil sie kaum verschleißen. Da wird das 10-15 Jahre alte E-Auto deutlich attraktiver als der gleichalte Verbrenner.

      Spannend wird auch, ob Fahranfänger noch einen gebrauchten Verbrenner haben wollen/können, wenn in der Fahrschule zunehmend nur E-Autos mit Automatik gefahren werden.

    3. Couch Kartoffel 🏅

      Neu? Nissan Leaf und Renault Zoe gibts seit 15 Jahre. Nur kauft die als Gebrauchtwagen kaum jemand da nach 10 Jahren die Akkus platt sind.

      1. Dom 🏆

        Es gibt aber auch BMW i3 und Tesla Model S. Beide gibt es zu guten Konditionen auch gebraucht.

  4. Robert 💎

    Ich freue mich darauf, wie die üblichen verdächtigen diese Sachlage wieder schönreden oder ganz wegreden. 🙃 Ich weise es seit Jahren darauf hin, dass Elektroautos die soziale Spaltung massiv vorantreiben und eine „Mobilität für alle“ nur durch den Verbrenner gewährleistet war. Aber das will man im Elfenbeinturm der Besserverdiener ja nicht hören. ☝️

    1. Holzkopf ☀️

      es dauert halt lange.. bei Verbrennern ging es ja auch nicht von heute auf morgen bis alle einen hatten

      außerdem ist bei PKWs auch viel Emotionalität (freundlich ausgedrückt) dabei…
      Es gibt viele die sehr sehr viel Geld für Verbrenner ausgeben, mit dem Geld kann man auch gut elektrisch Fahren ;)

      Deshalb glaube ich inzwischen, dass der Umstieg auf E-LKWs schneller gehen wird als der Umstieg auf E-Autos.

      1. Robert 💎

        Aber glaubst du wirklich, die Haushalte mit dem geringen Einkommen geben wegen Emotionalität mehr für den Verbrenner aus? Das glaub ich eher nicht, das betrifft dann doch eher auch die Besserverdiener.

        1. Holzkopf ☀️

          es gibt halt schon nach wie vor eine starke emotionale Bindung zum Verbrenner.. ich merke das auch in meinem persönlichen Umfeld. Viele haben auch irgendwie fast schon Angst davor.. warum auch immer.

          Aber ich denke das erledigt sich über die Zeit von selbst. Die Frage ist eigtl. nur noch wie lange es dauern wird.

          1. Philipp 🔆

            Ich glaube mittlerweile zweifelt niemand mehr an, dass Verbrenner auf lange Sicht keine Lösung sein werden.
            Die Kritik bezieht sich oft auf den zu schnellen und damit erzwungenen Wandel. Natürlich haben sich Autos mit Verbrennermotor auch erst über lange Zeit etabliert. Allerdings hat man damals keine Kutschen verboten oder die die es sich nicht leisten konnten ein Auto zu fahren mit Pferdesteuer belegt.
            Auch ist dieser Wandel schwer mit anderen technologischen Fortschritten der Vergangenheit zu Vergleichen da zum einen die individuelle Mobilität heute für viele unverzichtbar für den Arbeitsalltag ist und zum andern die Investition erheblich höher ist als bei anderen technischen Entwicklungen für Privatanwender im Alltag.
            Wenn man Auto heute den Löffel abgibt, gibt es dafür keinen geichwertigen Ersatz als BEV. Und damit meine ich nicht in dem Preissegment, es gibt gar keine gleichwertige alternative.
            Selbst wenn ich Kompromisse eingehen würde wäre die Auswahl sehr kleine, vom Preis brauchen wir gar nicht erst anfangen.
            Fakt ist, der Wandel zur Elektromobilität geht für viele Menschen zu schnell und auf der stecke bleiben wieder die Menschen die ohnehin schon am unteren Ende der Gesellschaft stehen während die obere Schicht den Moralischen Zeigefinger um den Menschen denen es schlechter geht als ihnen selbst ein schlechtes Gewissen einzureden.
            Fahr doch alle eure BEV und seid glücklich damit aber hört endlich auf den Menschen die sich den Umzug nicht leisten können einzureden sie waren zu dumm es sich zu leisten oder es zu verstehen.

            1. Stfan 🏅

              💯% Zustimmung. Selten eine bessere Zusammenfassung des Problem gelesen

        2. Dom 🏆

          Die Leute mit geringen Einkommen lassen sich vermutlich größteils von der negativen Presse beeinflussen (Lange Ladezeiten, Akku brennt, usw.). Und du wirst sehen: Kleine Verbrenner wird es aufgrund von Abgasregulierungen auch bald nicht mehr so günstig geben.

          1. Philipp 🔆

            Vollkommen richtig. Dazu kommt noch, dass immer mehr Assistenzsysteme Pflicht werden was die Hersteller sich auch bezahlen lassen.
            Das macht die Kritik die ich geäußert habe allerdings nicht besser.
            Zumahl es, zumindest mittelfristig, noch länger mehr gebrauchte Verbrenner geben wird.
            Die wenigsten Menschen von denen ich rede werden sich ohnehin kein Neuwagen leisten können, weder Verbrenner noch BEV.

    2. Ronald 💎

      Bloß weil du dein Verschwörungsgelaber von der „sozialen Spaltung“ hier jedes mal neu auftischst, wird deine Aussage nicht wahrer.
      Zum wiederholten Male….
      Wer wird gezwungen BEVs zu kaufen?
      Wem wird die „Mobilität“ verwehrt wenn er sich keinen BEV als Neuwagen leisten kann?
      Du hättest auch vor 100 Jahren genau den gleichen Schwachsinn gefaselt in Bezug auf Pferdekutschen und diese neumodischen unbezahlbaren Verbrenner.
      Übrigens:
      https://www.mobiflip.de/dacia-spring-fuer-5900-euro-elektroauto-zum-kampfpreis/
      https://www.mobiflip.de/citroen-verdoppelt-foerderung-und-senkt-elektroauto-preise-drastisch/
      Nachdem deine ganzen alten Argumente wie eFuel und Reichweite, etc. ad absurdum geführt wurden, wie lange dauert es noch bis du auch mit deiner „sozialen Spaltung“ wieder ein Mal daneben liegst?

      1. Robert 💎

        Und da ist der Vorzeigerealitätsverweigerer … die Verbreitung bei Geringverdienern ist so gewollt oder was genau willst du sagen? da muss der Staat nun schon Milliarden in die Hand nehmen, damit Leute Autos kaufen können, die sie früher mit dem Arsch nicht angeschaut hätten, weil sie null Ausstattung haben und wirklich nicht mehr können als von A nach B zu fahren mkit Mini-Reichweiten natürlich. Da können die armen Menschen in diesem Land aber wirklich dankbar sein, dass der gesamte Mark dazu gezwungen wird, auf überteuerte Elektroautos umzusteigen und sie dabei abgehängt werden. Ich bin schon gespannt, wann der seit Jahren propagierte große Gebrauch Markt von Elektroautos kommt, damit sich wieder jeder ein Fahrzeug leisten kann. Bisher passiert ja gar nichts. Aber das ist natürlich auch egal, denn wenn in einem 11-Geschosser im Plattenbauviertel wohnt, kann sowieso nur bei Aldi laden.

        1. Ronald 💎

          Antworte auf meine Fragen!
          Wer wird gezwungen BEVS zu kaufen? Wer?
          Wer darf mit seinem supertollen Verbrenner seine Mobilität nicht mehr ausleben, da er sich keinen überteuerten BEV leisten kann? Wer?
          Wenn du einmal, nur einmal, Antworten auf meine Fragen hast, dann können wir uns auch gerne über den anderen üblichen Unsinn auslassen, mit der du in deiner „Antwort“ wieder die Nebelkerzen zündest.

          1. Ich zitiere Robert, ändere sein Zitat aber am Ende ab: „Ich freue mich darauf, wie die üblichen verdächtigen, die nach ein paar Argumenten mit Fakten einfach nicht mehr antworten und im nächsten Beitrag das gleiche Thema erneut aufmachen“ 😄

            1. Robert 💎

              In der Regel antworte ich nicht mehr, weil es einfach keinen Sinn macht, mit gewissen Menschen zu diskutieren. Man merkt ja, wie stark festgefahren hier einige sind und wie sehr sie die Realitäten anderer Menschen ausblenden. Selbst die Zahlen offizieller staatliche Stellen werden hier in Zweifel gezogen und irgendwie haarsträubend weg argumentiert, damit man sich ja nicht eingestehen muss, dass man vielleicht den ein oder anderen sozialen Faktor noch nicht bedacht hat.

              1. Neuhier 🔅

                Du merkst schon wie festgefahren du bist?

              2. Das stimmt so nicht, es gibt auch oft gezielte Fragen und Argumente, nach denen du aussteigst.

              3. Ronald 💎

                ein oder anderen sozialen Faktor noch nicht bedacht hat.

                2009 wurden 5 Milliarden (heute 7 Milliarden) für die sogenannte „Abwrackprämie“ bereitgestellt.
                Unter Habeck und davor wurden ca. 10 Milliarden (BEVs & Hybride) bereitgestellt.
                Die neue eAuto-Förderung beläuft sich auf 3 Milliarden.
                Was hat der Teil der Bevölkerung davon, die z.B. auf ÖPNV oder Fahrrad angewiesen sind?
                Das ist praktizierte „soziale Spaltung“!
                Anscheinend gönnen sich noch nicht mal mehr Autofahrer unter sich das Schwarze unter den Fingernägeln.

                Selbst die Zahlen offizieller staatliche Stellen werden hier in Zweifel gezogen

                Welche Zahlen hast du genannt, die in Zweifel gezogen wurden?

          2. Robert 💎

            Die Pippi Langstrumpf, die alle Fakten ignoriert und ich die Welt macht, wie sie ihr gefällt. Falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte, Verbrenner werden gezielt immer teurer, nicht nur durch die CO2-Abgabe, sondern auch durch die Besteuerung und viele andere Kosten. Der Kunde soll gezwungen werden nur noch Elektro wählen zu können rein aus finanziellen Gründen und das schlägt natürlich bei Geringverdienern viel mehr ins Gewicht. Die Verbrenner werden teurer und das Geld für neue Elektroautos fehlt bei Ihnen, sie sind die Verlierer der ganzen Umstellung. Wer das ignoriert und wegredet, der hat keinerlei Ahnung von gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen. Aber so elitär daher redende Leute wie du werden das wahrscheinlich nie verstehen

            1. Ronald 💎

              Hatte ich also Recht! Kommt wieder der Verschwörungstheoretiker durch!
              Unsere Regierung wie Fritze „hocheffiziente Verbrenner“ Merz oder u.a. Gas-Kathi, etc. sind eigentlich grüne U-Boote die die geheime grüne Verbotsideologie durchsetzen!
              Der eigentlich billige Verbrenner, wird durch sinistre Maßnahmen verteuert.
              Was bin ich doch für ein Realitätsverweigerer!
              A.M. hat es doch wohl ausreichend erklärt. Auto ist kein Menschenrecht!
              Wenn du zur „Sozialgemeinschaft Auto“ gehören willst, dann musst du dir es auch leisten können. Deine Forderung, die Gemeinschaft soll dein Lebensmodell finanzieren, zeugt wohl von ein klein bisschen Hochmut.
              Erneut (seufz) mein Lieblingsbeispiel…..
              1970 musste ein Deutscher 10 Durchschnittsgehälter für den billigsten VW-Käfer hinlegen.
              Mimimi-Robert beschwert sich, wenn man heute für den billigsten Golf 5 Durchschnittsgehälter hinlegen muss, und er eigentlich nur so teuer ist weil man BEVs pushen möchte!
              Der o.g Dacia kostet knapp 2 Monatsgehälter, der o.g Citreon noch 4 Monatsgehälter. Soviel zur „sozialen Spaltung“!
              Da fragt sich wirklich wer von uns Pippi Langstrumpf ist.

              1. Robert 💎

                Da kannst du noch so lange Texte schreiben, die sich irgendwelche haarsträubenden Argumente ausdenken, die Fakten holen dich trotzdem ein. Geringverdiener können sich bisher keine Elektroautos leisten. Ob sich das durch die Forderung ändern wird, werden wir sehen, Fakt ist auch, dass wir als Steuerzahler da jetzt viele Milliarden wieder reinstecken müssen, um diese soziale Ungerechtigkeit ein bisschen abzufedern. Eine Ungerechtigkeit angeblich gar nicht existiert. Dann kannst du wieder mit den Preisen geförderter Autos argumentieren, die aber eigentlich niemand gefördert braucht, weil sie ja sowieso nicht teuer sind. Das witzigste ist eigentlich, dass dir das alles gar nicht auffällt … 😂

                1. Ronald 💎

                  Ja Pippi, aber sicher doch!
                  Geringverdiener können sich kein BEV leisten, ja und?
                  Und deswegen ist es ihnen verboten ein Verbrenner gebraucht zu kaufen?
                  Es soll sogar Besserverdiener geben, die können sich kein Lamborghini leisten, und nun?

                  …dass wir als Steuerzahler da jetzt viele Milliarden wieder reinstecken müssen,…

                  Da du von „Wir“ redest, du meinst dann auch bestimmt die Steuerzahler die gar kein Auto besitzen und die Sozialgemeinschaft Auto jährlich mit bis zu 25 – 50 Milliarden (je nach Steuerlogik) unterstützen?

            2. Neuhier 🔅

              Der Kunde soll gezwungen werden nur noch Elektro wählen

              Ich denke jetzt wird es Zeit für einen Arzt!

        2. Ginja-Müffelt-Nach-AfD 🏅

          Ah, da isser wieder, der Robert. Wie habe ich ihn nicht vermisst, den FDP-Wähler der ersten Stunde :)

          1. René Hesse ♾️

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    3. Aaron Matthiesen 🏅

      Wer einen billigen Gebrauchtwagen haben will, der wird ihn suchen und finden, auch einen Verbrenner.

      Ja, Autos sind generell teurer geworden in den letzten Jahren, so wie vieles andere auch – auch Verbrenner.

      Wenn ich jetzt aber gerade seit der neuen Förderung manche E-Auto-Deals ansehe, klingt das für mich ehrlich gesagt schon ziemlich erschwinglich, mit neuen Kleinwagen unter 10.000 Euro, oder Leasingraten von 99 Euro für einen ID3, 80 Euro für einen Hyundai Inster oder 15 Euro für einen Leapmotor T03.
      Dazu kommt eben der günstigere Unterhalt.

      Ein einheitliche Mobilität für alle kann es eh nicht geben, dazu sind jedermanns Bedürfnisse zu unterschiedlich. Ein Teil der Bevölkerung fährt heute mit dem alten Verbrenner noch besser und kauft sich in den nächsten Jahren gar kein Auto (aber vielleicht in 5 oder 8 Jahren, da sieht die ganze Landschaft noch mal ganz anders aus).
      Ein Teil der Bevölkerung hat nicht mal einen Führerschein – da ist ein Teil von Mobilität auch eine vernünftige Fahrrad-Infrastruktur und das Deutschlandticket in Verbindung mit gutem ÖPNV.

      Im Grundgesetz stand nie „Das Recht eines jeden Deutschen auf ein eigenes Auto, das jährlich mit Milliarden subventioniert wird, ist unantastbar“, auch wenn das von verschiedenen Seiten suggeriert wird.

      1. Robert 💎

        Da wäre nur ein Problem, Geringverdiener kaufen, keine Neuwagen. Die kaufen für 2-3000, € gebrauchten. Das ist oft schon das Limit, was überhaupt möglich ist. Manche können sich vielleicht nicht vorstellen, wie viele Menschen nur so Mobilität überhaupt nutzen können. Und bei vielen hängt dann noch der Job dran.

        1. Neuhier 🔅

          Ja Robert, und nu versuche dir mal Deutschland 2080 vorzustellen… Aber ich weiß, dass du(!) das nicht kannst…. wie so viele….

        2. Arjoma 🏅

          Genau – und was ändert sich nun (da wir ja wissen, dass es keinen Zwang zum E-Auto-Kauf gibt)?

          Gebrauchtwagen wird es immer geben, gestern, heute, morgen.
          Neuwagen nicht für Geringverdiener, nicht gestern, heute oder morgen – das war dann auch schon vor Jahren so, also unabhängig von E oder nicht E.

        3. Dom 🏆

          Wäre es denn nicht mal sinnvoll den Mindestlohn anzuheben? Und statt Kürzungen an allen Ecken und Enden mehr Geld auszubezahlen?

    4. Yupi 🏅

      Das lustige ist immer Norwegen 100 Prozent Elektroauto. Wenn man dann dir Statistik zieht sind über 2/3 im Bestand Verbrenner und der Import ausländischer Gebrauchtwagen boomt.

      1. Ronald 💎

        Hihi das ja lustig.
        2014 waren noch 90% aller Fahrzeuge in Norwegen ICEs.
        Und heute, knapp 11 Jahre später, sind immer noch nicht alle Altfahrzeuge durch BEVs ersetzt, sondern erst ein Drittel.
        Und heutige Zulassungsraten in Norwegen von BEVs, wenn ein Altfahrzeug ersetzt wird, von über 90% zeugen doch nur davon, der ICE ist einfach nicht totzukriegen und lebt für immer!

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