Audi muss sparen und effizienter werden, denn die goldenen Zeiten sind vorbei und jetzt muss man wieder für den „Vorsprung durch Technik“ arbeiten. Nicht nur bei den Autos soll man das in Zukunft wieder sehen, auch intern geht man es neu an.

Der Fokus rückt noch mehr auf KI in der Fertigung, so Audi-Produktionschef Gerd Walker.laut Automobilwoche auf einem kleinen Event im Werk in Neckarsulm. Dort hat man die EC4P (Edge Cloud 4 Production) gestartet, was man als „Meilenstein für die Produktion der Zukunft“ bei Audi sieht. Sie soll die Produktion optimieren.

Dinge wie der Karosseriebau der Baureihen A5 und A6 oder die Überwachung von Fertigungsprozessen wandern zunehmend in die Cloud und werden bei Audi von KI gesteuert. Damit möchte die VW-Marke die „Produktion auf ein neues Level heben“.

Mit diesem Schritt habe Audi aktuell „eines der größten KI-Netzwerke Europas“ und das macht Audi nicht einfach so, denn damit ergibt sich „ein Einsparpotenzial in niedriger mittlerer dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr“. Man kann also entweder die Produktion hochfahren, oder, wenn man weniger verkauft, das Personal abbauen.


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  1. Stefan K. 🔅

    Na dann bleibt nur zu hoffen, dass Audi einen Backup-Plan hat, falls die Cloud mal gestört sein sollte.
    Finde es gar nicht erstrebenswert, sich dermaßen auf Cloud als Grundpfeiler zu verlassen. Als ob es nicht schon genügend Cloud-Fehler in den vergangenen Monaten und Jahren gab, auch wenn beispielsweise Cloudflare mit solchen Industrie-Clouds nahezu garantiert nichts zu tun haben wird.

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