Die sogenannten ARD Popwellen führen ab 3. März 2026 einen KI-gestützten regionalen Wetter- und Verkehrsservice ein.

Der neue Service kommt in den gemeinsamen Abend- und Nachtsendungen „Pop – Die Abendshow“ und „Popnacht“ zum Einsatz. Beteiligt sind hr3, rbb 88.8, MDR JUMP, NDR 2, Bremen Vier, SR 1, SWR3 und WDR 2. Trotz bundesweiter Moderation sollen Hörer künftig regionale Informationen erhalten.

Bisher wurden Wetter und Verkehr in diesen Sendestrecken einheitlich ausgespielt. Ein KI-gestütztes Datenverarbeitungs- und Sprachausgabesystem ermöglicht nun individuelle Meldungen je Sendegebiet. Zur vollen Stunde werden Verkehrshinweise, zur halben Stunde Wetter- und Verkehrsmeldungen regionalisiert ausgegeben.

Regionalisierte Wetter- und Verkehrsmeldungen durch KI-System

Redaktionelle Verantwortung bleibt bei den Sendern

Die Texte entstehen weiterhin in den ARD-Wetter- und Verkehrsredaktionen und werden geprüft sowie regional zugeordnet. Laut ARD darf die KI weder eigenständig formulieren noch Inhalte verändern. In Gefahrensituationen übernimmt wie bisher die Live-Moderation.

Entwickelt wurde die ARD-interne Lösung von SWR und WDR. Die Stimmen basieren auf Originalmoderatoren und werden mit Transparenzhinweis ausgespielt. Aus meiner Sicht ist der Ansatz sinnvoll, weil er regionale Information in Randzeiten ermöglicht, ohne die redaktionelle Kontrolle abzugeben.


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