Volkswagen plant radikale Änderung für die Zukunft des Autos
Wenn man an Volkswagen und den Konzern denkt, dann denkt man sicher auch an die vielen Marken mit den vielen Modellen und vor allem auch den vielen Versionen. Man ist dafür bekannt, dass man eine Basis entwickelt, diese skaliert und dann so gut wie jede Lücke schließen möchte. Doch dieses Modell stößt an seine Grenzen.
So eine Entwicklung ist teuer, wie Finanzchef Arno Antlitz laut Automobilwoche in einem internen Schreiben betont hat. Im Rahmen des Sparprogramms kürzt der VW-Konzern also auch die Investitionen. Was aber nicht bedeutet, dass man in Zukunft weniger innovativ sein möchte. Es soll genau das Gegenteil passieren.
Mit weniger Modellen und Versionen kann man Investitionen „gezielter“ platzieren und mit weniger Geld mehr erreichen. Eine Investitionsquote von 11,8 Prozent des Umsatzes, wie es aktuell der Fall ist, ist jedenfalls zu hoch. Und genau deshalb wird Volkswagen in den nächsten Jahren viele Modelle und auch Versionen streichen.
Konkreter Plan von VW steht noch aus
Weniger ist mehr, so lautet der neue Ansatz für die Zukunft des Autos. Wie der Plan im Detail aussieht, ist bisher aber noch unklar. Es werden jedoch Modelle wegfallen, Nischenprodukte haben vorerst keine Chance und die VW-Marken werden sich die Technologien noch mehr teilen – wie eine einzige (SSP-)Plattform in der Zukunft.
So ein Umbau kostet Zeit und auch wenn die Idee für diesen neuen Weg sicher aus dem Umstand entstanden ist, dass man Kosten einsparen muss, so finde ich den Gedanken gut. Die Auswahl der Marken und die Häkchen im Konfigurator wurden schon weniger, das merkt man im Konzern, aber es ist immer noch etwas „zu viel“.
Die Befürchtung ist aber, dass das, was sich Volkswagen erhofft (nämlich mehr Qualität und mehr Innovation trotz geringerer Ausgaben) in so einem Konzern kaum möglich ist. Dafür ist er noch nicht schlank genug. Die Ära der Nische im VW-Konzern ist allerdings vorbei, das steht fest, da erwartet uns eine neue Offensive.
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Das Problem ist, aus meiner Sicht, dass es einfach viel zu viele „gleiche“ Modelle gibt.
Einen ID4, Enyaq. Dann wieder einen ID5, Enyaq Coupé und Cupra Tavascan. Am Ende 5 mal das gleiche Auto mit marginalsten Unterschieden.
Aber von Skoda, Cupra oder Audi, gibt es keine ID7 Variante.
Es braucht keinen ID4 meiner Meinung nach. Da reicht der Enyaq, wo skoda unter Familien eh das besser Ansehen genießt.
Ebenso braucht es keinen ID5 oder Enyaq Coupé. Wer es sportlicher mag -> Cupra Tavascan.
Das bedeutet aber auch, dass keine reinen VW, Skoda oder Cupra Händler gibt. Sonder Mehrmarkenhäuser des VW Konzern.