ARD baut barrierefreie Angebote deutlich aus

Die ARD erweitert ihr barrierefreies Programm für Menschen mit Behinderungen bis 2028 deutlich.
Die ARD setzt im neuen Aktionsplan 2026 bis 2028 auf den stufenweisen Ausbau barrierefreier Inhalte in der Mediathek. Laut Unternehmensangaben werden künftig neben untertitelten Sendungen deutlich mehr Formate in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und mit Audiodeskription bereitgestellt.
Insgesamt stellt die ARD dafür über 1,7 Millionen Euro für redaktionelle Projekte bereit. Ergänzend werden technische Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit und neue Angebote der neun Landesrundfunkanstalten umgesetzt.
Deutsche Gebärdensprache und Audiodeskription im Fokus
Gebärdensprache
Wichtige Neuerungen für gehörlose Zuschauer
- Über 100 neue Sendungen in DGS bis 2026
- Premium-Dokumentationen, Reportagen, Shows und investigative Formate
- Ausweitung im Ersten auf Tatort, Polizeiruf 110, Politmagazine und Kindersendungen
- Integration des Instagram-Kanals „Hand drauf“
Audiodeskription
Erweiterte Angebote für blinde und sehbehinderte Menschen
- Dokumentationen mit Hörbeschreibung in der Mediathek
- Erweiterung auf Formate wie „ARD Crime Time“, „ARD History“ und Sportdokus
- Live-Fußball- und Handballspiele standardmäßig mit Audiodeskription
- „ARD Wissen“ nahezu vollständig barrierefrei
Die ARD bündelt künftig alle Angebote in Leichter und einfacher Sprache auf tagesschau.de und über einen neuen WhatsApp-Kanal. Rund 17 Millionen Erwachsene in Deutschland profitieren davon, darunter Menschen mit geringen Lese- und Schreibkompetenzen.
Untertitelungen werden weiter ausgebaut, insbesondere in den Dritten Programmen, und KI-generierte Transkripte sollen die Mediathek-Inhalte zugänglicher machen.
Ich finde diese Maßnahmen sinnvoll, weil sie die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Medienangebot erheblich verbessern.
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