Mehr alt statt ganz neu: Apple baut Portfolio deutlich stärker aus

Apple hat sein Portfolio in den letzten Jahren schon sehr stark ausgebaut und statt eines neuen iPhones, gibt es mittlerweile beispielsweise fünf iPhones pro Jahr. In diesem Jahr zwar nicht, aber nächstes Jahr könnten es noch mehr iPhones werden.
Dabei baut Apple das Lineup in beide Richtungen aus, unten hat sich beim iPhone das e-Modell etabliert und oben kommt mit dem Fold bald das neue Spitzenmodell.
Apple: Mehr statt ganz neue Produkte
Das sei eine gezielte Strategie von Apple, so Mark Gurman bei Bloomberg, der Fokus liegt vor allem im Highend-Bereich. Erst gestern haben wir berichtet, dass drei neue Ultra-Modelle kommen könnten. Doch da hört es bei Apple nicht auf.
Ein faltbares iPad ist auch in Planung, da könnte also auch ein iPad Ultra kommen, und beim iMac denkt man wieder über ein größeres Modell nach. Es wird nicht immer den Zusatz „Ultra“ geben, aber die Idee ist klar: Noch mehr Gewinnmarge.
Laut Quelle plant Apple weniger „komplett neue Produkte“ und baut stattdessen das bestehende Lineup in beide Preisrichtungen aus. Günstiger Stift, teurer Stift, günstiges MacBook, mittleres MacBook, Pro-Modell, ganz teurer Laptop. Das Neo ist am Ende ein normales MacBook, erschließt aber dennoch ganz neue Nutzer.
Apple: Das Lineup wird unübersichtlicher
Das „Problem“ ist, dass das Lineup von Apple damit zunehmend unübersichtlich wird, ab 2028 könnte es beispielsweise 6-7 neue iPhones pro Jahr geben. Apple hätte dann ein ähnlich unübersichtliches Portfolio wie Samsung oder Xiaomi.
Beim MacBook ist es nicht anders, MacBook Neo, MacBook Air, MacBook Pro, MacBook Ultra, was steht wofür? Bisher gab es eine günstige Basis (Air) und eben Highend (Pro), da war die Sache klar. Jetzt fragt man sich, ob ein iPhone e reicht, ob einem das iPhone Air zusagt, oder wie es beim iPhone und iPhone Pro ist.
Der Vorteil ist aber, und daher machen das Marken wie Samsung oder Xiaomi seit Jahren so, dass man eine größere Zielgruppe anspricht. Und wenn man keine ganz neues Highlight im Köcher hat, dann muss man die alten Highlights ausreizen.
-->










Unübersichtlicher gegenüber früher, als es beispielsweise nur das iPhone und eine Plus-Variante gab, sicherlich, aber noch längst nicht auf Samsung-Niveau:
A-Reihe mit fünf Modellen, dazu die M- (vier Modelle) bzw. in Indien F-Ableger (ebenfalls vier Modelle), da zu ein XCover und die S-Reihe in drei Modellen. Macht unterm Strich satte 17 aktive Modelle, und die China- bzw. sonstigen Länderspezifischen Ableger wie Galaxy W sind da noch nicht mal mit einbezogen.
Und bei Xiaomi sieht es auch nicht viel besser aus, wenn man sich da allein mal die ganzen Varianten einer Redmi- oder Redmi-Note-Familie anschaut. ^^