Was, wenn das Hotel in der Anzeige mal wieder getrickst hat und ein „kurzer Spaziergang“ zum Strand beim Marketing so ausgelegt wurde, dass man den Strand kaum sieht und schon fast ein Auto für den Weg benötigt? Kein Problem.

In einem neuen Werbeclip für das Pixel 10 Pro wirbt Google damit, dass ihr den Fake dann einfach durchzieht und ein 100-faches Zoom-Foto macht. Eure Freunde denken dann, dass ihr direkt am Stand seid. So beschreibt es Google im Detail:

Selbst wenn sich herausstellt, dass die atemberaubende Aussicht, die dir versprochen wurde, kilometerweit entfernt ist, kannst du jetzt mit dem Zoom ein Foto erstellen, das den Eindruck erweckt, als wärst du direkt vor Ort.

Der Werbeclip ist ein schönes Symbolbild für die heutige Fake-Welt, in der man sich online einfach sehr viel besser als in der Realität verkauft. Nicht genug Geld für ein Hotel direkt am Stand? Kein Problem, bei Instagram kannst du es leicht faken.

Ein Werbeclip, der bei mir dafür sorgt, dass ich eher abgeneigt vom Produkt bin, denn natürlich teilt man eher die „schönen“ Fotos, aber ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommt, dass man so tut, als wäre die eigene Butze direkt an bester Lage.


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  1. Philipp 🔆

    Die Werbeclips von Google fallen ohnehin nur noch durch ihre einfallslosigkeit auf.
    Wenn schon dem überbezahlten PR Team kein sinnvoll Zweck für die ganzen Features und vor allem der KI einfallen kanns so nützlich ja nicht sein.
    Aber immer alles schön grünwaschen und dann Unmengen an Energie rausballern um den unlösbaren fragen des Universums auf den Grund gehen zu können: Wie zählt man beim Tennis?

  2. Peter ☀️

    Das Problem ist, dass der Großteil der Insta Bilder nur gefaked sind.
    Es geht mittlerweile so weit, dass der Standort selbst gefaked wird.
    Ich war mal am Strand, wo ohne Grund ein rostiges Auto stand oder ein Klavier. Nur für Insta.
    Von daher ist es nur konsequent, wenn man damit wirbt.
    Ob es einen gefällt oder nicht.

  3. Bert 👋

    Die Herleitung des Werbetextes ist tatsächlich etwas unlogisch. Sind die Schlauphones nicht eben dazu da, vorab prüfen zu können, was einem da „versprochen wird“? Hier sehe ich eher das Problem: Unendliche Möglichkeiten sich zu informieren, trotzdem haben manche keinen Plan. Wenn das die idealen Käufer für Google sind, na dann… :)

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