Volvo erklärt: Nur so können Elektroautos günstiger werden
Volvo begrüßt die Konkurrenz aus China, so Erik Severinson im Rahmen eines Events von Automotive News Europe. Wobei die schwedische Premiummarke ja genau genommen mittlerweile selbst in der Hand von Chinesen (Geely) ist.
Aber man muss auch die anderen Konkurrenten aus China genau beobachten und diese Herausforderung annehmen und dazulernen. Sie machen das mit den Elektroautos und dem Umgang mit Kunden gut, da kann auch Volvo noch lernen.
Elektroautos: Akkukosten sind das Problem
Plug-in-Hybride werden für Volvo noch eine Weile die Basis bleiben „mindestens eine weitere Generation“, so der Chief Commercial Officer von Volvo. Elektroautos müssen im Preis runter und es gibt vor allem einen großen Hebel, wie das geht.
Die größten Kosten bei einem Elektroauto entstehen durch die Batterie. Wenn ich die Batteriegröße halbieren kann, senke ich die Fahrzeugkosten um 30 Prozent. Das ist der Weg in die Zukunft.
Es geht also um kleinere Akkus und dennoch mehr Reichweite oder günstigere Akkutechnologien. Wissen, dass man auch in der EU benötigen würde, so Volvo, bisher aber fehlt und in China eingekauft wird. Asiatische Marken sind bei Batterien deutlich weiter und man muss schauen, dass man den Anschluss nicht verliert.
mobiFlip zuerst in deinen Google News – jetzt als Quelle setzen Haken setzen ↗
-->












Natürlich kann man die Kosten senken und die Batterie ist nun mal ein großer Faktor, aber ob die Reduzierung der Produktionskosten auch nur annähernd beim Kunden ankommen würde, genau da habe ich meine Zweifel.
Wenn ich heutzutage einen Volvo EX60 für rund 65 TEUR an den Mann/die Frau kriege, verkaufe ich (mal angenommen die Technologie würde schon soweit sein) den Nachfolger nicht 20-30% günstiger. Ich glaube da würde die Marge eher größer werden.