Aus für deutschen Identitätsdienst: Verimi stellt Geschäftsbetrieb Ende 2026 ein
Der Identitätsdienstleister Verimi stellt seinen Geschäftsbetrieb zum Ende des Jahres 2026 ein.
Die Gesellschafter der Verimi GmbH haben beschlossen, das Unternehmen zum Jahresende 2026 einzustellen. Als Grund nennt das Unternehmen veränderte Erfolgsaussichten im europäischen Markt für digitale Identitätslösungen. Bestehende Leistungen für Kunden, Partner und Nutzer sollen laut Unternehmensangaben bis Dezember 2026 weiter angeboten werden.
Verimi wurde 2018 als Gemeinschaftsunternehmen mehrerer deutscher Banken und Unternehmen gegründet und führte eine digitale ID-Wallet für Identitätsdaten ein. Darüber hinaus entwickelte das Unternehmen Ident-Verfahren, digitale Unterschriften und weitere Lösungen für Geschäftskunden.
Als wesentliche Faktoren für die Entscheidung nennt das Unternehmen neue europäische Vorgaben wie die überarbeitete eIDAS-Verordnung sowie regulatorische Standards im Finanzsektor durch die AMLR.
Nach Unternehmensangaben beschäftigt Verimi derzeit rund 80 Mitarbeiter in Berlin und arbeitet seit dem Erreichen der Gewinnschwelle im Jahr 2024 profitabel. Für die Beschäftigten sollen nun „sozialverträgliche Lösungen“ und neue berufliche Perspektiven gefunden werden.
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