Kia zeigt richtig günstiges Elektroauto (aber nicht für Europa)
Es gibt zwar immer wieder die Kritik, dass sich die Elektromobilität nicht durchsetzt, wenn nur wir in Europa den Weg gehen, aber wer den Markt verfolgt, der weiß, dass andere Regionen teilweise noch schneller sind. Indien pusht Elektroautos, wie auch China, aber nicht wegen des Klimas, sondern um unabhängig von Rohöl zu sein.
Interessant ist, dass der Markt damit zunehmend interessant für die großen Player wird, die eigene Modelle für Indien entwickeln. Wie Kia, die jetzt den kompakten SUV „Syros“, den es nur in Indien gibt, zum Elektroauto machen. Bis zu 526 km Reichweite (10 auf 80 Prozent in 39 Minuten und 134 PS stehen auf dem Plan.
Das sind jetzt keine beeindruckenden Werte, aber der Kia Syros EV wird bei knapp 16.000 Euro (umgerechnet) starten, was durchaus eine Ansage ist. Hyundai bietet mit dem Creta Electric übrigens ein Pendant dazu an, in Indien sind die beiden Marken also schon jetzt mit wirklich günstigen Elektroautos am Start. Und hier?
Da werden wir die beiden Modelle nicht sehen, aktuell sind wir auch noch nicht in der Klasse unterwegs und müssen bis 2028 warten, dann sollen der Hyundai Ioniq 1 und Kia EV1 kommen. Die werden dann auch nicht so günstig sein, bei uns zahlt man, weil die Bedingungen andere sind, mehr – knapp 20.000 Euro werden es.
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Für mich klingen 16k für einen indischen Haushalt jetzt irgendwie ganz schön viel. Das durchschnittliche Monatseinkommen liegt bei umgerechnet 200 bis 350 Euro, und auch die meisten Bessergestellten sind bei unter 2000.
Das durchschnittliche Einkommen ist da gar nicht sooo relevant, denn Indien hat viele Einwohner und sehr viele sehr arme, die Kurve ist anders als bei uns verteilt. Aber ja, mit noch günstigeren Autos erreicht man noch mehr Menschen, so ein Auto zielt dort auf eine gehobene Schicht ab.