Dienstwagen-Check: Politiker setzen wieder stärker auf Verbrenner
Die Deutsche Umwelthilfe bewertet 160 von 249 untersuchten Dienstwagen von Spitzenpolitikern mit einer roten Karte.
Beim Dienstwagen-Check 2026 überschreiten damit rund 64 Prozent der Fahrzeuge den angesetzten EU-Flottengrenzwert. Gleichzeitig sank der Anteil vollelektrischer Dienstwagen gegenüber 2025. Nur noch 90 Fahrzeuge und damit 36 Prozent fahren rein elektrisch.
Plug-in-Hybride stellen mit 42 Prozent inzwischen die größte Gruppe. Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe fahren sie im Dienstbetrieb lediglich rund 11 Prozent ihrer Strecken elektrisch.
Im Schnitt kommen sie auf 179 Gramm CO₂ je Kilometer. Reine Verbrenner erreichen 193 Gramm, Elektroautos unter Einrechnung des Strommixes 62 Gramm.
Dienstwagen-Check 2026 zeigt große Unterschiede
Einige Ergebnisse fallen besonders deutlich aus:
- Justizministerin Stefanie Hubig und Familienministerin Karin Prien kommen auf jeweils 196 Gramm CO₂ je Kilometer.
- Hendrik Wüst, Manuela Schwesig und Kai Wegner erreichen jeweils 262 Gramm.
- Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan liegt mit 64 Gramm vorn.
- Mehrere Politiker wechselten laut DUH von Elektroautos zurück zu Plug-in-Hybriden.
Die Ergebnisse des DUH-Dienstwagenchecks im Detail:
- Dienstwagen-Check 2026: Bundesministerien 989 KB
- Dienstwagen-Check 2026: Landesregierungen 3 MB
- Dienstwagen-Check 2026: Top 5 Dienstwagen-Modelle 803 KB
- Dienstwagen-Check 2026: Bundesminister_innen 810 KB
- Dienstwagen-Check 2026: Regierungschef_innen 1 MB
- Dienstwagen-Check 2026: Umweltminister_innen 1 MB
- Dienstwagen-Check 2026: Parteienvergleich 123 KB
Die DUH fordert Bund und Länder auf, bei Neubeschaffungen stärker auf effiziente Elektroautos zu setzen. Die Untersuchung basiert auf einer Abfrage von Januar bis Juni 2026 und berücksichtigt unter anderem WLTP-Werte sowie angepasste Verbrauchsannahmen für Plug-in-Hybride.
Ich finde vor allem den sinkenden Elektro-Anteil bemerkenswert. Gerade bei regelmäßig erneuerten Dienstwagen wäre zu erwarten, dass effiziente elektrische Modelle eher zulegen als wieder an Boden verlieren. Aber in diesem Bereich hakt es bekanntlich auch auf EU-Ebene.
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Klassische Sache von „Wasser predigen aber Wein saufen“
Klassische Sozialisten eben.
Die Eliten kennen die Nachteile der Elektromobilität und wollen sich selber lieber nicht damit belasten, aber der Pöbel darf ruhig durch immer mehr Steuern, Verbote und Abgaben zur Nutzung gedrängt werden. 👏
Ich „belaste“ mich gern damit. Und da der „Pöbel“ bekanntermaßen noch nie genau wusste, was er will, muss er zu seinem Glück, z.B. niedrigere TCO, gezwungen werden.
Uff. Sehr gewagte These zu behaupten „Der Pöbel sei einfach zu dumm“.
Aber selbst zählst du dich natürlich nicht dazu gell?
Und selber bestimmen was gut für „die anderen“ ist, das willst du scher auch?
Hoffe dir ist schon bewusst, wohin solche pauschalen Aussagen hinführen..
Du hast den Sinn meines Kommentars nicht verstanden.
Doch. Das habe ich 100%. Dir ist wohl nur selbst nicht bewusst, wohin deine Aussage führt
Mit welchem Recht sollte man mich zwingen? Es bleibt meine Entscheidung, was ich fahre. Wenn du dich als Teil der Herde verstehst und die Vorgaben anderer brauchst, ist das dein Problem.