Bundesrat fordert härtere Strafen gegen Autoposing
Der Bundesrat fordert deutlich schärfere Maßnahmen gegen Autoposing und bringt sogar Fahrverbote und Beschlagnahmen ins Spiel.
Die Länder haben am 25. September 2026 eine entsprechende Entschließung gefasst. Sie sehen in Autoposing inzwischen ein eigenständiges Problem für Verkehrssicherheit und öffentliche Ordnung.
Gemeint sind unter anderem unnötiges Beschleunigen, provozierte Fehlzündungen, vermeidbarer Motorenlärm und gefährliche Fahrmanöver.
Autoposing: Diese Maßnahmen fordert der Bundesrat
Künftig soll ein bundeseinheitlicher Rechtsrahmen typische Verstöße gezielter erfassen und spürbar sanktionieren. Die Bundesregierung soll mehrere Verschärfungen prüfen.
Konkret stehen folgende Maßnahmen im Raum:
- höhere Bußgelder und Punkte im Fahreignungsregister
- befristete Fahrverbote
- erweiterte Halterhaftung
- Beschlagnahme wiederholt eingesetzter Fahrzeuge
- Einsatz automatisierter Messsysteme gegen übermäßigen Fahrzeuglärm
Zudem sollen technisch manipulierte Fahrzeuge bei Kontrollen leichter erkannt und schneller aus dem Verkehr gezogen werden können. Auch sogenannte Lärmblitzer sollen rechtlich und technisch geprüft werden.
Die Länder sprechen sich außerdem dafür aus, künstliche Fahrzeuggeräusche ohne Sicherheitsfunktion bei Elektroautos weiterhin zu untersagen. Sie könnten zusätzlichen Straßenlärm verursachen und ebenfalls zum Autoposing genutzt werden.
Die Entschließung ist zunächst nur eine Aufforderung an die Bundesregierung. Sie ist nicht verpflichtet, die Vorschläge umzusetzen.
Ich halte vor allem einen klaren und bundesweit einheitlichen Rechtsrahmen für sinnvoll, damit nicht jede Kommune eigene Regeln und Verfahren entwickeln muss. Entscheidend wird aus meiner Sicht aber sein, Verstöße rechtssicher und zuverlässig nachweisen zu können.
Gleichzeitig müssen die Maßnahmen technisch und rechtlich so ausgestaltet sein, dass tatsächlich problematisches Verhalten erfasst wird, ohne dabei normales und unauffälliges Fahrverhalten unnötig zu überwachen oder pauschal unter Verdacht zu stellen.
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Ach, wie schön war’s in den 90er Jahren 🤣
Kann nur mitreden, wer‘s miterlebt hat.
@alle Anderen: Ihr Küken 🐣 😅
P.S.: (Wie passend 😆)
Ein Porsche Taycan Turbo GT mit Weissach-Paket und Manthey Kit als Aufhänger des Beitrags gehört sicherlich in den seltensten Fällen zu dem hier beschriebenen Sachverhalt. 🤦♂️
Da hilft nur engmaschige Kontrolle, viel mehr Blitzer und lebenslanger Führerscheinentzug im Fall einer Tat
Ich hoffe das gilt auch für Motorräder? Bin selber ein Motorradfahrer, aber was sich da leider immer mehr Leute erlauben geht zu weit.
Mitten in der Stadt den Motor aufdrehen und krach verursachen. Was ist denn mit Lautstärke-Blitzern? Gabs da nicht mal was?
Halten wir eigentlich nichts mehr aus in diesem Land, nicht mal mehr, wenn Jemand seinen Schw**z auf 4 Rädern zur Kompensation verwendet? *g*
Gefährliche Fahrweisen gehören geahndet, keine Frage. „Unfug“ werden wir doch wohl noch akzeptieren können…
Du sollst arbeiten, nicht Spaß haben.
Ich bin für anstandloses und pauschale Bestrafung. :P
Die Poser sind eine Zumutung.