Die Nachfrage nach der Xbox bricht weiter ein

Die neue Chefin der Xbox-Sparte ist direkt nach den neuen Geschäftszahlen von Microsoft in die Offensive gegangen und warb damit, dass der allgemeine Umsatz zwar um 2 Prozent eingebrochen sei, im letzten Quartal waren es aber 10 Prozent.

Gut, sie weiß natürlich auch, dass man immer mit dem Vorjahr vergleicht, aber sie wollte damit sagen, dass es besser wird. Nicht so bei der Xbox selbst, sprich der Konsole. Die Hardware ist um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eingebrochen.

Bedenkt man, wie klein dieser Einfluss auf die Zahlen der Gaming-Sparte ist und wie lange wir jetzt schon auf eine sinkende Nachfrage blicken, dann wird Microsoft nicht mehr viele Konsolen pro Quartal verkaufen. Kein Wunder, immerhin werden diese immer teurer und die meisten kaufen sich derzeit doch eher eine PlayStation.

Abwärtstrend der Xbox hält an

Microsoft geht übrigens davon aus, dass die Nachfrage nach der Xbox in diesem Quartal weiter einbrechen wird, diese Konsolengeneration wird sich also nicht mehr erholen. Selbst ein Blockbuster wie GTA 6 und ein neues Exklusivspiel von einer der größten Xbox-Marken (Gears) kann den Abwärtstrend der Xbox nicht aufhalten.

Nimmt man die günstigere Xbox Series S mal aus der Gleichung, dann hat sich die Xbox Series X, die Vorzeigekonsole dieser Generation, schlechter als die erste Xbox verkauft und ist damit an letzter Stelle. Es ist die Wii U von Microsoft und sie dürfte in etwa auf diesem Level liegen. Mal schauen, ob die neue Xbox das ändern kann.


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