Amazon Echo Dot: Meine Kaufgründe und Erfahrungen mit Bluetooth

Amazon Echo

Seit ein paar Tagen habe ich hier den Amazon Echo und den Echo Dot als Testgerät in Benutzung. Persönlich wollte ich gerne herausfinden, ob mir der Dot genügt und falls ja, warum?

Ursprünglich dachte ich, dass der Echo auch einen Akku integriert haben soll. Keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin, aber ich dachte die Größe des Echo wäre wegen des besseren Sounds und wegen des integrierten Akkus. Aber weder der normale Echo, noch der Echo Dot haben einen integrierten Akku. Portabel bzw. zum mitnehmen auf die Terrasse ohne zu großes Gefrickel ist nur der Dot, da dieser per MicroUSB geladen wird.

Hier muss also einfach eine Powerbank angeschlossen werden und Alexa hört auch auf der Terrasse auf die Kommandos. Man kann mit verschmierten Fingern, während man dem Steak beim brutzeln auf dem Grill zuschaut, die Musik per Sprache steuern und nach einem Rezept für ein tolles Salat-Dressing fragen.

Mittlerweile gibt es auch schon Lösungen aus Fernost, die im Grunde eine optisch ansprechende „Dockingstation“ sind, welche im Inneren einen Akku enthält und per kleiner Kabelbrücke mit dem orig. Echo oder auch dem Echo Dot verbunden wird.

Eine davon habe ich hier auf Amazon gefunden, allerdings steht noch nichts von einer Lieferbarkeit und ob nach Deutschland versand wird. Es gibt aber ja auch noch ebay und Co., aber man kommt am Ende immer auf ca. 50 EUR für ein solches Gadget und das ist auch nicht unbedingt günstig. Plan B bleibt also weiterhin interessant. Einfach eine vorhandene Powerbank anschließen und schon ist der Dot portabel.

Der normale Echo hat keinen MicroUSB-Anschluss und deshalb fällt der Übergang mit einer normalen Powerbank erst einmal flach. Die Jungs aus Fernost haben aber auch hier schon Dockingstations gebastelt. Über kurz oder lang sollten also auch diese nach Deutschland kommen. Dennoch könnte ich mir eher den Dot (selbst mit Akkupack) mobil vorstellen, als den großen Echo.

Amazon Echo: Meine ersten Eindrücke17. Januar 2017

Klang beider Echo-Varianten

Bedingt durch die Größe ist der Sound des normalen Echo deutlich lauter und voluminöser. Verglichen mit dem einen oder anderen BT-Lautsprecher ist da aber noch Luft nach oben. Der kleine Dot bietet hier ein extra Schmankerl und kann sich mit Bluetooth und auch via Klinkenstecker mit anderen Lautsprechern verbinden. Klinke ist natürlich die einfachste Variante, wenn auch nicht die komfortabelste. Per Klinkenstecker kann man den Dot aber beispielsweise einfach an den UE Boom 2 hängen und schon kann die Party losgehen.

Ich für meinen Teil habe den Dot via Bluetooth an meine Soundbar gekoppelt, bis die SONOS Lautsprecher (endlich) auch den Echo unterstützen, ohne in meinem Fall nicht funktionierende Lösungen via Yonomi nutzen zu müssen. Falls ihr euch dennoch daran versuchen möchtet:

Yonomi
Preis: Kostenlos

Unter meinem TV liegt die LG LAC 555H Soundbar. Diese könnte ich nun entweder per Klinke an den Dot anschließen, aber dann müsste ich die Soundbar jedesmal mit der Fernbedienung umschalten, da der Wechsel von TV <-> ECHO über Klinkenstecker nicht automatisch funktioniert. Kann auch sein, ich bekomme das Autoplay über Klinke einfach nicht auf die Reihe.

Deshalb habe ich den Echo Dot ganz einfach via Bluetooth gekoppelt und brauche nun einfach einen Satz mehr, wenn ich deutlich besser als über den kleinen Dot Musik hören möchte. Das gestaltet sich nun in meinem Fall so:

  • „Alexa spiele Eurodance von TuneIn!“
  • „Alexa kopple Bluetooth!“ Daraufhin sucht sie die LAC 555H und koppelt sich automatisch.

Mucke läuft dann über die LG Soundbar, Kommandos werden weiterhin über den Dot quittiert, wobei die Soundbar dann in dieser Zeit kurz etwas leiser gedreht wird

  • „Alexa Stopp!“ beendet die Musik
  • „Alexa trenne Bluetooth“ ist selbsterklärend.

Nun werden wieder Kommandos, Musik etc. über den Dot selbst wiedergegeben.

Amazon Echo weiß
Amazon Echo: mobiFlip mit Alexa-Skill27. Januar 2017

In meinem Fall muss ich das so machen, da die Soundbar noch optisch und via HDMI ARC an den TV gestöpselt ist. Der automatische Wechsel zwischen BT und HDMI klappte einfach nicht, ohne den kleinen Umweg über die BT-Sprachkommandos. Der TV schaltet dann wieder automatisch den Sound auf die LG Soundbar, sobald diese nicht mehr per Bluetooth verbunden ist. Damit kann ich vorerst prima leben.

Sobald die Sonos-Lautsprecher die Musik über Alexa abspielen können ist die Soundbar sowieso wieder nur noch für den TV angeschlossen. Für mich also eine prima Lösung, den knapp 60 EUR günstigen Dot zu kaufen und nicht den großen 180 EUR „teuren“ normalen Echo kaufen zu müssen. Für welchen Echo habt ihr euch entschieden?

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