Das Unternehmen Amazon und der Konzern Philips haben Klage wegen mutmaßlich gefälschter Zahnbürstenköpfe eingereicht.

Amazon und Philips haben beim Landgericht Frankfurt am Main rechtliche Schritte gegen einen Verkäufer eingeleitet. Dem Beklagten wird laut Unternehmensangaben vorgeworfen, gefälschte Philips Sonicare-Zahnbürstenköpfe über die Plattform angeboten zu haben. Das Verfahren ist noch anhängig und zielt auf Schadensersatz sowie eine Unterlassung ab.

Die Untersuchung wurde von Amazons Counterfeit Crimes Unit gemeinsam mit Philips durchgeführt. Dabei kamen Testkäufe zum Einsatz, die laut Amazon Qualitätsmängel und fehlende Originaltechnologie der Produkte offenlegten. Zudem sollen Rechnungen nicht verifizierbar gewesen sein, nachdem ein angeblicher Lieferant diese nicht bestätigen konnte.

Maßnahmen gegen Fälschungen im Onlinehandel

Nach Verdichtung des Verdachts sperrte Amazon das Verkäuferkonto, entfernte die Angebote und erstattete betroffenen Kunden den Kaufpreis. Parallel betonen beide Unternehmen, dass solche Schritte dem Schutz von Kunden, Marken und rechtmäßigen Händlern dienen sollen.

Zentrale Punkte laut Unternehmen

  • Testkäufe deckten mutmaßliche Fälschungen auf
  • Verkäuferkonto wurde gesperrt
  • Kunden erhielten Rückerstattungen
  • Klage auf Schadensersatz und Unterlassung

Amazon verweist auf eine Null-Toleranz-Strategie gegenüber Fälschungen und nennt mehr als 32.000 verfolgte Fälle seit 2020. Philips hebt hervor, dass gefälschte Produkte Risiken für Verbraucher bergen können.


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