Apple AirTag 2 im Test: Lohnt sich die neue Generation?

Apple hat diese Woche neue AirTags vorgestellt und spricht hier von der zweiten Generation des Trackers, den es bereits seit 2021 gibt. Die neue Generation war schon viel früher geplant, vermutlich schon 2024, aber sie wurde verschoben.

Das Design ist geblieben, aber es gibt neue Technik unter der Haube, die Apple seit 2023 in anderen Produkten verbaut, wie den U2-Chip für Ultrabreitband. Etwas mehr Reichweite, etwas präziser und dazu gibt es etwas mehr Speaker-Lautstärke.

Apple spricht gerne von bis zu 50 Prozent mehr und da stimme ich nach den ersten Tagen zu, für mich sind das eher AirTags 1.5 und nicht AirTags 2. Warum? Weil da deutlich mehr möglich wäre im Jahr 2026, das zeigen mittlerweile die Alternativen.

Nehmen wir mal den FineTrack von Ugreen für unter 30 Euro im Viererpack, dieser hat einen fest verbauten Akku, der ein Jahr hält, eine eingebaute Halterung und ein Design, was nicht so anfällig für Kratzer (AirTags sind extrem anfällig unten) ist.

Es gibt zwar keinen U2-Chip, aber wer diesen nicht zwingend benötigt, der hat hier dennoch einen ganz normalen Tracker, den man in der offiziellen „Wo ist?“-App von Apple nutzen kann. Und für 30 Euro bekommt man nicht einmal einen AirTag 2.

Grundsätzlich ist der AirTag 2 grundsolide und ja, etwas mehr Reichweite, etwas mehr Volumen beim Sound und die präzise Suche über die Uhr (wenn man eine Series 9 bzw. Ultra 2 oder neuer nutzt) sind ganz nett. Aber nach einem halben Jahrzehnt hätte ich doch etwas mehr als nur einen AirTag 1.5 von Apple erwartet.

Aber ein guter Akku mit passabler Laufzeit würde wohl die Gewinnmarge drücken und eine kleine Halterung würde bedeuten, dass Apple weniger Schlüsselanhänger verkauft, die lustigerweise sogar teurer als ein AirTag sind (das ist absurd teuer).

Ich mag kleine Tracker und nutze sie gerne, wie haben AirTags im Einsatz, aber wir werden diese nicht upgraden. Der 2er ersetzt meinen 1er, aber auch nur, weil mir die 35 Euro jetzt nicht weh tun und ich die AirTags 2 weiter im Alltag testen werde.

Ein Upgrade lohnt sich in meinen Augen nur bedingt, da muss dann schon ein gutes Angebot für die AirTags 2 kommen, und wenn man die Neuerungen nicht unbedingt benötigt, dann würde ich mir für 30 Euro einfach einen Viererpack von Ugreen oder einer anderen Marke kaufen, oftmals ist deren Aufbau sogar noch etwas besser.

Eine dunkle Version, eine eingebaute Halterung, ein Akku, der ein Jahr hält und den man laden kann, dann hätten wir über eine neue Generation sprechen können. Die AirTags 2 sind nicht schlecht, aber ich habe etwas mehr nach 5 Jahren erwartet.

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