Apple erklärt iPhone X und MacBook Pro von 2018 für obsolet

Apple iPhone X

Apple stuft das iPhone X und das 15 Zoll große MacBook Pro von 2018 ab sofort als obsolete Produkte ein.

Damit endet der reguläre Hardware-Service für beide Geräte. Apple selbst führt keine Reparaturen mehr durch. Autorisierte Service-Provider können außerdem keine Ersatzteile mehr bei Apple bestellen.

Das iPhone X kam 2017 auf den Markt und gehörte mit Face ID, OLED-Display und dem Verzicht auf den Home-Button zu den größeren Umbrüchen der iPhone-Geschichte. Beim Betriebssystem endete der große Versionssupport bereits mit iOS 16.

Apple beendet den Hardware-Service

Die wichtigsten Folgen der neuen Einstufung:

Apple stuft Produkte üblicherweise als „vintage“ ein, wenn der Verkaufsstopp mehr als fünf und weniger als sieben Jahre zurückliegt. Nach mehr als sieben Jahren können Geräte als „abgekündigt“ gelten. In einzelnen Fällen kann Apple bestimmte Reparaturen noch bis zu zehn Jahre ermöglichen.

Softwareseitig läuft das iPhone X aktuell maximal mit iOS 16.7.16. Das MacBook Pro von 2018 erhält macOS Sequoia und kommt derzeit bis macOS 15.7.7.

Ich finde diese Einstufung wenig überraschend. Für Besitzer funktionierender Geräte ändert sich zunächst nichts. Bei einem Hardwaredefekt dürfte eine wirtschaftlich sinnvolle Reparatur künftig jedoch deutlich schwieriger werden.

Um ehrlich zu sein, habe ich die Meldung vor allem aus einem Grund gebracht: Sie hat mich an das iPhone X erinnert, das ich damals sehr gerne genutzt habe und das eine neue Ära für Apple eingeläutet hat.

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