Apple kritisiert EU: „Es widerspricht jeder Logik“

Apple hat sich mal wieder kritisch zur EU geäußert und es geht mal wieder, ganz große Überraschung, um den Digital Markets Act (DMA). Dieser sieht vor, dass sich Apple öffnet und andere Apps außerhalb des eigenen App Stores zulassen muss.
Doch für große Tech-Unternehmen gibt es auch den Digital Services Act (DSA) und da hat sich Kyle Andeer (Apple Chief Compliance Officer and Vice President of Corporate Law) kritisch gegenüber der EU geäußert, es „widerspricht jeder Logik“.
Die EU sieht auf der einen Seite vor, dass sich Apple weiter öffnet, auf der anderen Seite aber auch, dass man strengere Regeln für die Sicherheit der Nutzer einbaut und illegale Inhalte bekämpft. Der DMA und DSA widersprechen sich laut Apple.
Apple: EU sollte DMA und DSA kombinieren
Apple gibt an, dass die EU die beiden Regularien kombinieren solle, wobei man den DMA natürlich weiter kritisch sieht und als „aggressive Auslegung und Anwendung“ bezeichnet. Das mit der Sicherheit, also den DSA, scheint für Apple kein Problem.
Man ist also nur dann kritisch gegenüber der EU eingestellt, wenn es um Geld geht, der DMA bedroht den Umsatz, der DSA nicht. Der Streit zwischen Apple und der EU geht munter weiter und wird uns vermutlich noch 2026 eine Weile begleiten.
-->









Apple ist diesbezüglich wirklich sehr anstrengend und kritisiert halt alles, was ihre Einnahmen verringern könnte. Gut gemeint ist da in der Regel garnichts.
In China gibt Apple den Forderungen nach staatlicher Kontrolle, Zensur und Datensouveränität fast vollständig nach. Der Pragmatismus überwiegt die ideologischen Werte (Datenschutz, freie Meinungsäußerung), da der chinesische Markt sowohl als Verkaufsmarkt als auch als Produktionsstandort geschäftlich unverzichtbar für Apple zu sein scheint.
Eigentlich ist das alles ziemlich verlogen, wenn man mal darüber nachdenkt.
Es könnte ja so einfach sein. Auch bei Googles geplanter Limitierung auf Apps, die bei ihnen registriert sind. Zeigt von mir aus ’ne Warnung an, aber lasst die Leute installieren, was sie wollen. Ist doch bei Virenscannern auch schon ewig so.
absolut. jemnd der ne APK oder XAPK (geteilte APK) installiert weiss in der Regel was er tut und wie er sich vor nem Virus etc zu schützen hat weil er explizit danach gesucht hat.
der Otto geht in den Playstore. (wobei paradoxerweise hier die mir am meisten bekannten Betrugsfälle bekannt sind weil man guten Gewissens munter runterlädt und installiert)
der einzige Grund warum Google das unterbieten will sind die „illegale“ Beschaffung von (meist) kostenpflichtigen oder geogelockten Apps.
sprich Geld, Geld, Geld unter dem Schutzmantel der „Sicherheit“
bsp Geolock: ist bei Apple einfacher. da stell ich meinen Appstore auf Indonesien um und kann als konkretes Beispiel „Racing Master“ zocken welches global nicht verfügbar ist. geht bei Google nicht.
wie soll es einfacher sein das Land bei App Store auf Indonesien um zustellen? nach meinem Wissen braucht man dafür einen Indonesien Account. ich find’s bei mir jedenfalls nicht, dass ich den Store Land ändern kann. bei Android kann man ganz einfach die APK zu dem Spiel herunterladen, da die meisten Apps aus dem Play Store auch außerhalb davon als APK verfügbar sind.
jo und dann verweigert google die downloads innerhalb des Spieles.
Appstore- auf deinen Namen-Land/Region-Indonesien.
is leichter als zu vergessen was man versprochen hat.