Apple und Proview in China: Rechtsstreit um den Namen „iPad“ dürfte bald geklärt sein

Könnt ihr euch noch an den Rechtsstreit von Apple und Proview in China erinnern, bei dem Apple möglicherweise hohe Summern für die Nutzung des Markennamens „iPad“ hätte zahlen müssen? Der Streit zwischen den beiden Firmen geht zurück bis in das Jahr 2010 und ist möglicherweise auch die Ursache, warum Apple die dritte Generation noch nicht in China verkauft. Anscheinend ist Apple aber zur Einsicht gekommen, dass kein anderer Weg daran vorbeiführt und nachdem ein chinesisches Gericht die beiden zu Gesprächen verdonnert hat, könnte man jetzt so langsam auf einem Weg der Einigung sein. Laut einem Rechtsanwalt von Proview ist Apple ab jetzt zu einem Gespräch bereit und habe auch schon ein Angebot gemacht, welches man nur noch annehmen muss.

”[It feels] that the attitude of Apple Inc. has changed. Although they expressed that they were willing to negotiate, they have never taken any action before. But now, they are having conversations with us, and we have begun to consult on the case.” Xie Xianghui, Rechtsanwalt von Proview

Natürlich möchte man bei Proview so schnell und so viel Kapital wie möglich aus dieser Situation schlagen, immerhin fordert einer der Schulder sein Geld zurück und da würde eine hohe Summer von Apple gerade zum richtigen Zeitpunkt kommen. Allerdings muss man auch aufpassen den Betrag für die Marke nicht zu hoch anzusetzen, aber da sich die beiden mittlerweile in einem Dialog befinden und Apple auch schon ein Angebot gemacht hat ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das neue iPad auch in China verkauft und auch dort wieder für lange Schlangen vor den Stores sorgen wird.

quelle tnw

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