Apple Watch: Watchface-Apps sind nicht erwünscht, ist aber nicht schlimm

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Apple verbietet seit dieser Woche Apps für die Apple Watch, deren Ziel es ist einzig und alleine die Uhrzeit anzuzeigen. Das klingt vielleicht wie eine typische Regulierung von Apple, ist aber eigentlich nicht so schlimm.

Solltet ihr Entwickler sein und eine App bei Apple einreichen wollen, deren einziges Ziel die Anzeige der Uhrzeit ist, habt ihr Pech. Apps mit diesem Ziel werden von Apple abgelehnt wie 9TO5Mac herausfand. Zur Auswahl stehen also nur die Watchfaces, welche Apple selbst entwickelt halt. Diese können in ihrem Erscheinungsbild angepasst werden, doch es gibt natürlich Grenzen.

Doch das ist nicht weiter schlimm. Bis zum Ende des Jahres wird, so meine Vermutung, folgendes passieren: Apple wird auf der WWDC 2015 im Juni das erste große Update für die Smartwatch ankündigen. Mit dabei sind vor allem neue Zifferblätter von Apple selbst. Passend dazu wird es aber auch ein neues SDK für Entwickler geben, die jetzt selbst Watchfaces basteln können. Das Update dürfte dann im Herbst erscheinen. Inklusive nativen Apps für die Uhr.

Watchfaces von Drittanbietern und native Apps sind nur eine Frage der Zeit und ich glaube Apple möchte das vermeiden, was bei Android Wear anfangs der Fall war. Dort gab es Watchfaces auch erst später. Dies führte aber dazu, dass die Entwickler am Anfang den Umweg über eine App nutzten. Dies war aber eben keine optimale Lösung. Apple ist hier kontrollierender als Google und bevor man solche Spielchen zulässt, arbeitet man lieber an einer finalen Lösung, die es dann richtig macht. Und diese wird kommen, ganz sicher.

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