Autokäufer greifen wieder zu, aber deutsche Marken haben ein Problem
Der Verband der Automobilhändler Deutschlands hebt seine Absatzprognose für 2026 auf knapp drei Millionen Neuzulassungen an.
Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) rechnet damit, dass sich der deutsche Automarkt bis zum Jahresende weiterhin positiv entwickelt. VAD-Präsident Burkhard Weller spricht von einem guten Autojahr. Besonders private Käufer sollen für zusätzliche Nachfrage sorgen.
Als wichtige Faktoren nennt der Verband die Kaufprämie für Elektroautos und gestiegene Kraftstoffpreise. Hinzu kommen bessere Konjunkturaussichten und eine aufgehellte Verbraucherstimmung. Vor allem Elektrofahrzeuge profitieren laut VAD von dieser Entwicklung.
Elektroautos: Lange Lieferzeiten werden zum Problem
Die steigende Nachfrage bringt allerdings auch Schwierigkeiten mit sich. Nach Angaben des Verbandes müssen Kunden bei beliebten Elektroautos deutscher Hersteller teilweise drei bis sechs Monate auf ihr Fahrzeug warten.
Chinesische Wettbewerber befinden sich dagegen häufig in einer günstigeren Position. Dank hoher Lagerbestände können sie zahlreiche Modelle unmittelbar ausliefern. Damit wird neben Preis und Ausstattung auch die Verfügbarkeit zu einem wichtigen Verkaufsargument.
VAD-Präsident Weller kritisiert die langen Wartezeiten deutlich:
Wenn Kunden monatelang auf ihr Wunschauto warten müssen, während die Konkurrenz aus China sofort liefern kann, darf man sich über verlorene Marktanteile nicht wundern.
Für den Autohandel eröffnet die wachsende Nachfrage zusätzliche Absatzchancen. Die Hersteller stehen dagegen unter Druck, ausreichend Fahrzeuge bereitzustellen und ihre Lieferzeiten zu verkürzen.
Gerade bei Elektroautos könnte die schnelle Verfügbarkeit zunehmend den Ausschlag geben. Wer kurzfristig ein neues Fahrzeug benötigt, wird kaum mehrere Monate warten wollen, wenn ein vergleichbares Modell bereits beim Händler steht. Für deutsche Hersteller ist das eine Herausforderung, die sich nicht allein mit attraktiven Fahrzeugen lösen lässt.
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Ohh Wunder, der Markt funktioniert, dass was die CO2 Steuer über viele Jahre und mehr erträglich für den Kunden gestalten sollte, hat Trump nun im schnellverfahren geschafft und dafür gesorgt das die Menschen von sich aus auf die bessere und mittlerweile reife technologie umsteigen. Frage sich nur, wann sich die Vorzeichen soweit umdrehen, dass man BEVs voll besteuern muss und auch das Laden massiv viel teurer machen muss um eine Kompensation für die fehlenden Einnahmen aus dem Fossilen Geschäft zu ersetzen…..