BaFin setzt Bußgelder gegen bunq und Wise fest
Die BaFin hat gegen bunq, Wise und BforBank Bußgelder von insgesamt 71.500 Euro wegen Verstößen gegen Melde- und Informationspflichten verhängt.
Die drei Institute hatten ihre in Deutschland angebotenen Kontenmodelle über längere Zeit nicht ordnungsgemäß an den BaFin-Kontenvergleich gemeldet. Hinzu kamen Mängel bei vorgeschriebenen Entgeltinformationen und Glossaren.
Die höchsten Bußgelder entfallen mit 28.000 Euro auf bunq. Die BforBank muss 27.500 Euro zahlen, Wise Europe 16.000 Euro. Die Bescheide sind seit Ende Juli beziehungsweise Anfang August 2026 rechtskräftig.
BaFin beanstandet Meldungen und Verbraucherinformationen
Bei bunq und BforBank beanstandete die BaFin zusätzlich Begriffe, die von der standardisierten Zahlungskontenterminologie abwichen. Wise stellte Entgeltinformationen und Glossar laut BaFin nicht richtig und nicht vollständig bereit.
Der BaFin-Kontenvergleich umfasst rund 6.600 Tarife von etwa 1.100 Zahlungsdienstleistern. Neue Kontenmodelle und Änderungen müssen grundsätzlich innerhalb von drei Geschäftstagen gemeldet werden.
Ich halte die einzelnen Bußgelder finanziell für überschaubar. Interessanter ist das Signal dahinter: Wer Konten in Deutschland anbietet, muss Vergleichsdaten und Gebühreninformationen vollständig und standardisiert bereitstellen.
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