Ich hatte mich ohnehin schon ziemlich lange gefragt, wann Microsoft aufgrund der Speicherkrise die Preise anheben wird. Ich war jedoch allerdings der Meinung, dass man den gleichen Schritt wie Apple gehen und die Preise stabil halten würde – diese persönliche Meinung ist nun wohl hinfällig. Microsoft hat jetzt „still und heimlich“ eine allgemeine Preisanpassung seiner Surface-Modelle durchgeführt.
Surface-Modelle mit Snapdragon-Prozessor im Fokus
So kostet das bisher günstigste Surface Pro 12″ mit Snapdragon X Plus als Prozessor statt 979 Euro nun 1.149 Euro, das Surface Laptop 13″ mit demselben Prozessor statt 1.099 Euro nun 1.249 Euro. Das Flaggschiffmodell Surface Pro 13″ mit Snapdragon X Elite, 32 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD-Speicher wird sogar von 2.429 auf 3.099 Euro teurer – eine Steigerung um unglaubliche 670 Euro.
Auf Nachfrage des Online-Magazins Windows Central begründet Microsoft die Preissteigerung mit „gestiegenen Preisen für Speicher und weitere Komponenten“. Diese fallen je nach Modell zwischen 150 Euro und sogar 470 Euro mehr aus. Angesichts der Tatsache, dass die Modelle bereits zum Teil im Jahr 2024 vorgestellt wurden und letztes Jahr bereits eine moderate Preisanpassung erfahren haben, stellt diese Erhöhung eine seit Ankündigung beachtliche Steigerung dar.
Es ist davon auszugehen, dass Microsoft die Preise der zukünftigen Surface-Modelle, die angeblich demnächst auf den Markt kommen sollen, aber wohl bewusst zurückgehalten werden, von Anfang an hoch ansetzen wird. Das sollte in Anbetracht der heutigen Zeit und deren Entwicklung jedoch nicht überraschen.
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