Breitband, KI und Bundescloud: Hier fließen 2027 die Milliarden

Hightech in Deutschland (KI)

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung soll 2027 rund 1,44 Milliarden Euro ausgeben können.

Der Etat des BMDS steigt damit gegenüber dem Soll für 2026 um rund 84,6 Millionen Euro. Größter Bereich bleibt die IT-Infrastruktur des Bundes. Dafür sind rund 1,09 Milliarden Euro vorgesehen, knapp 130 Millionen Euro mehr als 2026. Allein 501 Millionen Euro entfallen auf den Schutz der IT-Systeme des Bundes.

Zusätzlich stehen im Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität deutlich größere Summen bereit. Die Investitionen in die Digitalisierung steigen dort von knapp 6 auf rund 9,04 Milliarden Euro.

Mehr Geld für Breitband, Verwaltung und KI

Besonders auffällig sind diese Haushaltsposten:

Der Mobilfunkausbau erhält dagegen nur noch 150 Millionen Euro statt 200 Millionen Euro. Für Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau bleiben rund 62,9 Millionen Euro eingeplant. Neu ist zudem eine globale Minderausgabe von 90 Millionen Euro für Effizienzmaßnahmen.

Ich finde vor allem die zusätzlichen Milliarden für Breitband und Verwaltungsdigitalisierung relevant. Entscheidend wird aber weniger die Höhe der Ansätze sein als die Frage, ob die Mittel tatsächlich zügig in funktionierende digitale Angebote und Infrastruktur fließen.

Regulärer Haushalt des Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung 2027 im Überblick

IT-Infrastruktur des Bundes

IT des Bundes

Digitalpolitik, digitale Innovationen und Konnektivität

Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau

Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität

Vom BMDS bewirtschaftete Mittel im Sondervermögen

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