Bundesnetzagentur schlägt Alarm: Unerlaubte Werbeanrufe steigen erneut

Die Bundesnetzagentur verzeichnet im Jahr 2025 erneut einen Anstieg der Beschwerden über unerlaubte Telefonwerbung.
Die Behörde registrierte insgesamt 39.842 schriftliche Beschwerden, was einem Zuwachs von sechs Prozent gegenüber 2024 entspricht. Laut Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller schaden unerlaubte Werbeanrufe den Verbraucherinnen und Verbrauchern und stellen zugleich ein Problem für den Wettbewerb dar.
Die Agentur kündigte an, weiterhin konsequent gegen Unternehmen vorzugehen, die unerlaubte Telefonwerbung betreiben.
Anstieg bei Gewinnspielbeschwerden und Rückgänge in anderen Bereichen
Über 28 Prozent der Beschwerden betrafen das Thema „Gewinnspiele“, deutlich mehr als die rund 20 Prozent im Vorjahr. Weitere Bereiche waren Dienstleistungen und Bauprodukte mit etwa zehn beziehungsweise acht Prozent aller Beschwerden.
Insbesondere die Werbung für Photovoltaikanlagen ging um die Hälfte zurück, was laut Angaben der Bundesnetzagentur auf verstärkte Bußgelder gegen unseriöse Vermarkter zurückzuführen ist. Im Segment Strom- und Gaslieferverträge sank der Anteil der Beschwerden von knapp 14 auf 11,5 Prozent.
Hohe Bußgelder und neue Sanktionen
Die Bundesnetzagentur bearbeitete 2025 insgesamt 13 große Bußgeldverfahren mit einer Gesamtsumme von über 1,099 Millionen Euro. Zum ersten Mal wurden Verstöße gegen die Pflicht zur Dokumentation von Werbeeinwilligungen geahndet.
Laut Bundesnetzagentur fehlte bei den betroffenen Unternehmen eine lückenlose Aufbewahrung der Einwilligungen, was zu zahlreichen unerlaubten Werbeanrufen führte. Alle abgeschlossenen Verfahren mit Geldbußen werden auf der Website der Behörde veröffentlicht.
So können Verbraucher unerlaubte Werbeanrufe melden
- Beschwerden online bei der Bundesnetzagentur einreichen
- Unerwünschte Werbeanrufe dokumentieren
- Widerrufe von Einwilligungen angeben
Ich persönlich finde es nachvollziehbar, dass die Bundesnetzagentur die Dokumentationspflicht der Werbeeinwilligungen stärker verfolgt, da dies die Grundlage für effektiven Verbraucherschutz bildet und gleichzeitig die Rechtslage für Unternehmen klarer macht. Aber auch die Mobilfunkprovider in Deutschland sind in diesem Bereich nicht untätig.
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Einfachste Lösung wäre es, dies zu verbieten. Wer will denn schon gerne die Werbung, außer die Anbieter selbst. Es hat doch kaum jemand Lust, sich am Telefon etwas andrehen zu lassen.
Generell einfach es verbieten. Es würde dann vermutlich immer noch stattfinden, da viele Anrufe aus dem Ausland kommen, aber jeder Bürger wüsste, es kann nicht seriös sein, da es inzwischen verboten ist.
Bestes Beispiel sind wie schon erwähnt die Anbieter im Mobilfunkbereich. Rufen einen an und wollen einen passenden Vertrag andrehen, welcher zufälligerweise häufig teurer ist, als der aktuelle. Sobald man selbst erwähnt, dass man selbst nie das Datenvolumen verbraucht, welches der Vertrag schon beinhaltet, wird einem etwas von der Zukunft gepredigt und das Daten immer mehr werden usw. Es wird doch quasi kaum bis gar nicht im Interesse das Kunden gehandelt.