Curve: Das ist neu bei der Multi-Kreditkarte

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Multi-Kreditkarte Curve

Ich nutze die „Multi-Kreditkarte“ Curve, zu der ich hier im Blog schon einige Berichte geliefert habe. Heute gibt es Infos zum aktuellen Stand der Dinge bei Curve.

Als Reinholer erkläre ich wieder einmal kurz, was Curve ist. Zunächst einmal eine UK-Kreditkarte (Kreditkarte ist hier umgangssprachlich zu sehen, genau genommen ist es eine Debit-Mastercard). Diese beherrscht kontaktloses Zahlen und kommt auch mit einer eigenen Kartennummer daher, bietet aber keinen eigenen Verfügungsrahmen oder ein Konto.

Die Curve-Karte dient nur dazu, die Zahlungen anderer Kreditkarten (Visa und MasterCard) „durchzuschleifen“. Verwaltet wird das Ganze per App.

Curve war anfangs eine reine „Business Mastercard“. Das hatte sich zwischenzeitlich geändert. Man öffnete den Dienst für Privatkunden und gab statt Prepaid-Karten Debit-Karten aus, deren Akzeptanz minimal höher ist.

Zum Alltagseinsatz hatte ich wie gesagt hier im Blog bereits viele Worte verloren. Solltet ihr dennoch Fragen zu Curve haben, könnt ihr euch aber auch gerne in den Kommentaren melden.

Im Kern gibt es nun drei aktuelle Neuerungen bei Curve.

Neue Curve-Karten

Curve tauscht großflächig die Karten der Nutzer aus. Die neuen Karten sind vorne komplett clean und alle Infos stehen auf der Rückseite. Mir gefällt das sehr, weil die Karte so in meinem Slim Wallet weniger Platz wegnimmt und keine Druckspuren mehr durch eine Hochprägung verursacht.

Farblich gibt es weiterhin schwarze (geschäftlich) oder blaue (privat) Karten.

Solltet ihr als Bestandskunde die neue Debit-Mastercard nicht automatisch erhalten haben, fragt einfach den Curve-Support danach in der App. Die reagieren meist ziemlich flott und schicken euch kostenfrei eine neue Karte zu.

Neue Transaktionsabwicklung

Auch hat Curve dieser Tage eine neue Art der Transaktionsabwicklung eingeführt. Das rief auch Kritik hervor, denn Bargeld-Abhebelimits der hinterlegen Karten können so nicht mehr so einfach umgangen werden. Sogar der Curve-Chef hat auf die Gegenstimmen reagiert. Doch es gibt auch Vorteile.

Wenn Nutzer eine Zahlung mit Curve vornehmen, senden Händler zusätzlich zum Betrag, den die Waren oder Dienstleistungen kosten, einen MCC- oder Händler-Kategoriencode an den Zahlungsabwickler. Jeder Transaktion, die mit einer Kredit- oder Debitkarte durchgeführt wird, wird ein MCC zugeordnet. Genau das schleift Curve nun 1-zu-1 durch.

Heißt wie gesagt, dass die hinterlegte Karte bzw. deren Anbieter nun auch „weiß“, wenn es sich um eine Bargeldabhung handelt, aber zum Beispiel auch mitbekommt, wenn getankt wird. So kann man von gewissen Boni (wie Tankrabatten) auch mit Curve profitieren.

Wechselgebühren angepasst

Die dritte Neuerung betrifft die Wechselgebühren. Diese hat Curve nämlich bis zu einer gewissen Summe gestrichen. Das bedeutet, egal in welcher Währung man einkauft. Curve rechnet diese zum offiziellen Währungskurs um und belastet die hinterlegte Karte dann in der festgelegten heimischen Währung.

Curve Card

Curve hat nach eigenen Angaben festgestellt, dass 85 Prozent der Curve-Nutzer weniger als 500 Pfund im Ausland pro Monat ausgeben, und das ist auch das Limit, das Curve den Blue-Karteninhabern setzt (darüber hinaus wird ein Zuschlag von 2 Prozent erhoben). Für die Black-Kunden gibt es ein unbegrenztes, gebührenfreies Ausgabenlimit nach Fair-Use-Prinzip.

Curve
Preis: Kostenlos

Ausblick

Natürlich stehen weiterhin Dinge auf der Curve-Roadmap, auf die auch ich warte. Der Support von Google Pay und Apple Pay fehlt zum Beispiel noch, wurde aber bereits – sagen wir mal – angedeutet. Auch eine Lokalisierung der App fände ich persönlich nicht schlecht. Weiterhin vermisse ich noch Cashback-Partner in Deustchland.

Ansonsten bin ich aber nach wie vor ein großer Curve-Fan und höchst zufrieden mit der Karte, dem Service und dem ganzen Drumherum. Ganz klar: Daumen hoch.

Es gibt auch ein Curve-Bonusprogramm, worüber man neue Nutzer werben kann. Wer bei seiner Anmeldung 5 Pfund Guthaben möchte, welches dann ganz normal für Zahlungen genutzt werden kann, gibt dafür den Code J06VN bei der Anmeldung ein. Der Werber erhält dabei die gleiche Summe.

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