Das Ende der 3D-Fernseher

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2017 und ich glaube man kann so frei sein und behaupten, dass 3D-Fernseher mittlerweile endgültig ausgestorben sind.

Das war es, 3D-Fernseher sind tot. Während einer der größten TV-Hersteller, und zwar Samsung, schon vor einem Jahr diesen Schritt gewagt hat, folgen nun andere Hersteller wie LG und Sony. Vor ein paar Tagen wurden diverse neue Fernseher auf der CES vorgestellt und nicht mal die teuren Flaggschiff-Modelle sind noch mit der Funktion ausgestattet. Ich glaube es gab kein neues Modell mit 3D an Bord.

Während 3D noch immer sehr bleibt in Kinos (und vor allem bei den Filmstudios, da es einfach viel mehr Geld in die Kassen spült) ist, kam die Technik im Wohnzimmer nie so richtig an. Es gab einen kurzen Trend zu 3D, ja, vermutlich 2010 nach Avatar, doch die 3D-Funktion stand nie ganz oben auf der Liste beim TV-Kauf.

4K und HDR beliebt beim TV-Kauf

Mittlerweile ist 3D so gut wie komplett von der Wunschliste verschwunden und die Hersteller haben reagiert. Aktuell sind 4K und HDR zwei wichtige Merkmale, wenn es um den Kauf eines neuen TV-Gerätes geht. In Zukunft werden vermutlich OLED und die neue QLED-Technik von Samsung eine größere Rolle spielen. Ebenfalls ein Grund gegen 3D: Smartphones und Tablets sind beim Fernsehschauen sehr beliebt. Damit man 3D-Inhalte schauen kann, benötigt man eine 3D-Brille. Unpraktisch.

Ich kann dem aus persönlicher Sicht nur zustimmen. Bei uns stand Ende 2016 ein neuer TV an. Am liebsten wäre mir OLED gewesen, doch das ist noch zu teuer. Das, oder QLED, wird es dann in 4-5 Jahren geben. Dafür war 4K Pflicht und HDR ganz oben auf der Wunschliste. Ein paar Nutzer werden 3D aber wohl vermissen. Doch wer weiß, vielleicht wird der Trend irgendwann ja wieder zurück kommen.

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