Physische Spiele, sprich CDs oder Speicherkarten, haben ihre Fanbase, die auch immer noch ein sehr lukrativer Markt ist und diesen werden die Hersteller vorerst nicht aufgeben. Aber es könnte bald der Zeitpunkt kommen, an dem das passiert.
Und das liegt nicht nur an den Herstellern wie Sony, Microsoft oder Nintendo, die diesen Trend natürlich sehr begrüßen, da sie auf ihrer Plattform ein Shop-Monopol haben, auch die Spieler treiben den Trend bei digitalen Spielen massiv voran.
PlayStation: Rekord bei digitalen Käufen
Das letzte Quartal war mal wieder ein Rekordquartal bei der PlayStation, denn 85 Prozent der verkauften Spiele für die PS4 und PS5 waren digital. Mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr sprechen wir über 78 Prozent, auch ein neuer Rekord.
Diese knapp 20 Prozent werden Sony und die Drittanbieter noch nicht einkassieren, die PlayStation 6 hat laut Gerüchten ein Laufwerk (wenn auch nur extern, wie bei der PS5 Slim und PS5 Pro), aber eine mögliche PlayStation 7 eher nicht mehr.
Es ist ein zweischneidiges Schwert, denn der Gebrauchtmarkt leider darunter, Fans von physischen Datenträgern ebenfalls und dann gibt es da die Monopol-Gefahr, wie beim App Store von Apple, wo eben nur ein Unternehmen die Regeln vorgibt.
Spiele: Ich habe keine CDs mehr
Auf der anderen Seite gehöre ich seit Jahren zu den Personen, die kaum noch physische Spiele haben, ich will diese auch digital haben, es ist bequemer und die Konsolen haben mittlerweile genug Speicher. Ich sehe die Nachteile durchaus und verstehe die Argumente von CD-Fans, ich selbst will sie aber nicht mehr nutzen.
Meine Vermutung ist, dass CDs und Co. noch ein paar Jahre bleiben, die Hersteller diesen Trend bei der nächsten Generation aber weiter befeuern und ein Laufwerk in der Gaming-Welt in einem Jahrzehnt ähnlich populär wie heute bei Laptops ist.
Ich hoffe aber auch, dass das dann ein Thema für Behörden wird und wir, wie es bei der neuen Xbox wohl schon der Fall sein wird, mehr Konkurrenz auf der Plattform sehen. Jede Wette, dass die Hersteller das Laufwerk ohne diese Angst auch schon längst gestrichen hätten, so kann man mit einer offenen Plattform argumentieren.
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