Großstädte erreichen laut Verivox im Schnitt 64 Prozent höhere Breitband-Indexwerte als Kleinstädte.
Der neue Breitband-Index von Verivox vergleicht die jeweils größte und kleinste Stadt der 13 Flächenländer. Besonders groß fällt die Differenz in Bayern mit 61,92 Indexpunkten und Baden-Württemberg mit 56,17 Punkten aus. In Mecklenburg-Vorpommern sind es dagegen nur 7,81 Punkte.
Breitband-Index: Halle liegt vor München und Kiel
An der Spitze steht Halle an der Saale mit 83,03 von 100 Punkten. München erreicht 81,06 Punkte, Kiel 80,59 Punkte. Hannover verzeichnet mit 10,67 Prozentpunkten den stärksten Glasfaser-Zuwachs innerhalb eines Jahres.
Der Vergleich zeigt einige deutliche Unterschiede:
- Großstädte schneiden bei Gigabit und Glasfaser im Schnitt fast 94 Prozent besser ab.
- Langenburg landet mit 16,57 Punkten auf dem letzten Platz.
- Rothenfels erreicht 19,13 und Schwarzenborn 20,08 Punkte.
- Die fünf besten Städte kommen im Schnitt auf mehr als 500 Mbit/s.
- Sandau und Schnackenburg erreichen Glasfaserquoten von über 98 Prozent.
Verivox berücksichtigt Versorgung zu 50 Prozent, Wettbewerb zu 30 Prozent sowie Ausbaudynamik und Geschwindigkeit zu jeweils 10 Prozent. Grundlage sind unter anderem Daten des Bundesbreitbandatlas für Dezember 2024 und Dezember 2025.
Ich finde vor allem die enorme Spannweite bemerkenswert. Einzelne kleine Orte zeigen zwar, dass eine sehr gute Glasfaserversorgung möglich ist. Insgesamt bleibt schnelles Internet auf dem Land aber weiterhin deutlich zu oft eine Frage des Wohnorts.
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