Die Fotoverwaltung FerrumPix kombiniert Bildverwaltung, RAW-Entwicklung und Bildbearbeitung kostenlos in einer Desktop-App.
Die Open-Source-Anwendung ist für Linux und Windows verfügbar. Experimentelle Versionen gibt es zudem für ARM64 und macOS. FerrumPix verarbeitet Fotos grundsätzlich auf dem eigenen Rechner und kann zusätzlich mit einem selbst gehosteten Immich-Server verbunden werden.
FerrumPix bietet RAW-Entwicklung, Ebenen und lokale KI
Neben Galerie, Vollbildbetrachter und Metadatenverwaltung enthält FerrumPix einen umfangreichen Editor. Dazu gehören Masken, Ebenen, Kurven, Retusche, LUTs und Photoshop-Dateien mit Ebenen. RAW-Dateien werden direkt aus den Sensordaten entwickelt, beschreibt der Entwickler.
Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
- Objektivkorrekturen für rund 1.300 Objektive
- Stapelverarbeitung für Umbenennung, Export und Wasserzeichen
- Personen- und Ortssuche vollständig auf dem eigenen Rechner
- Immich-Zugriff inklusive Upload, Download und Metadaten-Synchronisation
Für sieben Funktionen lassen sich zusätzliche Modelle installieren. Dazu zählen Objektauswahl, Entfernung von Bildinhalten, Entrauschen und KI-Upscaling. Originale sollen dabei unangetastet bleiben. Änderungen an RAW- und Photoshop-Dateien speichert FerrumPix unter anderem über Begleitdateien.
Ich finde vor allem die Kombination aus lokaler Verarbeitung, RAW-Workflow und Immich spannend. Wenn Stabilität und Bedienung mit dem Funktionsumfang mithalten, könnte FerrumPix für Nutzer interessant werden, die ihre Fotos nicht an eine Cloud binden möchten.
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