E-Scooter-Unfälle erreichen neuen Höchststand
Das Statistische Bundesamt meldet für 2025 deutlich mehr E-Scooter-Unfälle mit Verletzten und Todesopfern.
Die Polizei registrierte im Jahr 2025 deutschlandweit 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden. Das waren 38,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts kamen dabei 38 Menschen ums Leben. Zudem wurden 1.895 Personen schwer und 16.184 leicht verletzt.
Besonders häufig waren die Fahrer selbst betroffen. Mehr als die Hälfte der verunglückten E-Scooter-Nutzer war jünger als 25 Jahre. Laut Destatis dürfte dies auch damit zusammenhängen, dass jüngere Menschen E-Scooter häufiger nutzen als ältere Altersgruppen.
E-Scooter-Unfälle 2025: Häufige Ursachen und typische Unfallgegner
Die Polizei stellte als häufigstes Fehlverhalten die falsche Straßenbenutzung fest. Danach folgten Fahrten unter Alkoholeinfluss sowie nicht angepasste Geschwindigkeit.
Rund 30 Prozent aller Unfälle waren Alleinunfälle. Bei Kollisionen mit zwei Beteiligten waren Pkw die häufigsten Unfallgegner. Etwa die Hälfte der verunglückten E-Scooter-Fahrer verletzte sich bei Zusammenstößen mit Autos.
Weitere Ergebnisse im Überblick:
- 38 Todesopfer im Jahr 2025
- 49,1 Prozent der Unfälle ereigneten sich in Großstädten
- E-Scooter waren an 5,5 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden beteiligt
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts spielen E-Scooter im gesamten Unfallgeschehen weiterhin eine vergleichsweise kleine Rolle. Ihr Anteil an allen Unfällen mit Personenschaden stieg jedoch innerhalb eines Jahres von 4,1 auf 5,5 Prozent.
Leider gibt es beim Statistischen Bundesamt keine Vergleichsgröße zur Menge der verfügbaren E-Scooter, sodass die reine Zahl der Unfälle und deren Folgen nur schwer einzuordnen ist. Subjektiv würde ich sagen, dass es keine so enorme Steigerung der E-Scooter-Nutzer gab, dass die gestiegenen Unfallzahlen irgendwie „natürlich mitgewachsen“ wären.
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