Elektromobilität steht an entscheidendem Wendepunkt
Eine neue Studie von BearingPoint sieht Elektromobilität weltweit an einem entscheidenden Wendepunkt.
Batterieelektrische Fahrzeuge gewinnen laut dem neuen Attraktivitätsindex Elektromobilität 2026 (PDF) weltweit an Bedeutung. Für die Untersuchung befragte die Unternehmensberatung BearingPoint rund 10.000 Verbraucher in Deutschland, Großbritannien, den USA, China und Indien.
Besonders bei Menschen mit konkreter Kaufabsicht innerhalb der kommenden drei Jahre stehen Elektroautos in vielen Märkten inzwischen an erster Stelle der Präferenzen.
Nach Angaben von BearingPoint hängt der mögliche Durchbruch zum Massenmarkt jedoch nicht allein von der Nachfrage nach Neufahrzeugen ab. Entscheidend seien vor allem Vertrauen in die Technologie, eine alltagstaugliche Ladeinfrastruktur sowie ein funktionierender Gebrauchtwagenmarkt.
In China sei der Wandel laut Studie bereits weiter fortgeschritten, während Deutschland und Großbritannien weiterhin zurückhaltender agieren.
Studie sieht Ladeprobleme und Gebrauchtwagenmarkt als zentrale Hürden
Die Untersuchung zeigt, dass fehlende Lademöglichkeiten weiterhin ein großes Hindernis darstellen. Laut Unternehmensangaben haben 45 Prozent der Befragten in Deutschland keinen verlässlichen Zugang zu privaten oder beruflichen Ladepunkten.
Auch in Großbritannien und den USA bleibt die Situation ähnlich angespannt. Öffentliche Ladeangebote allein reichen laut BearingPoint nicht aus, um den Alltag vieler Fahrer vollständig abzudecken.
Zentrale Ergebnisse der Studie:
- Elektroautos gewinnen bei konkreten Kaufentscheidungen an Bedeutung
- Viele Verbraucher haben noch keine Erfahrung mit E-Autos
- Die Batteriequalität beeinflusst Kaufentscheidungen stark
- Gebrauchte Elektroautos gelten oft als risikobehaftet
- Markentreue verliert bei E-Autokäufern an Bedeutung
Besonders kritisch bewertet die Studie den Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos. Bereits nach wenigen Jahren sinkt die Kaufbereitschaft für gebrauchte Modelle deutlich.
Laut BearingPoint liegt das vor allem an Unsicherheiten rund um Batteriezustand, mögliche Reparaturkosten und den Wiederverkaufswert. Transparente Zertifikate zur Batteriegesundheit könnten die Akzeptanz gebrauchter Fahrzeuge nach Einschätzung der Autoren erhöhen.
Auch bei der Markenwahrnehmung zeigt sich laut Studie ein Wandel. Hersteller wie Hyundai oder Kia gewinnen international an Attraktivität, während traditionelle Markenloyalität bei kaufbereiten E-Autokunden an Bedeutung verliert.
Ich halte besonders den Fokus auf Vertrauen und Gebrauchtwagen für nachvollziehbar, weil viele Verbraucher beim Umstieg auf Elektromobilität langfristige Kosten und technische Risiken offenbar stärker gewichten als das Markenimage.
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Es gibt manchmal Momente, die Sorgen dafür, dass Menschen noch Abstand nehmen.
Bestes Beispiel letzte Woche, waren mit zwei Fahrzeugen auf dem Weg in die Niederlande, wollten Zwischenladen, aus der Säule kamen aber nur 5kw/h, andere Säule getestet, wieder das gleiche. Mit 20% Rest Akku weiter gefahren zu nächsten, sind mit 14% angekommen, die gingen gar nicht, keine, wieder weiter gefahren, dann ging es endlich und wir konnten mit 130kw/h laden.
Heute wieder so ein Rotz, in Frankfurt an der Messe gibt’s ne Säule von Eon, ging natürlich nicht, die Support Hotline konnte auch nicht weiterhelfen. nervig sowas, einfach nervig.
Das ist das Ding, warum ich nur Tesla fahre. Sollte es mal ein Problem mit Säulen geben, dann zeigt das der Tesla im Display an. Die anderen Hersteller könnten auch so einfach die Schnittstelle der Säulen abgreifen und entsprechend auch darstellen… für Dich aber ein Tipp: Schau zuvor in der App nach oder fahr direkt zu den Tesla Superchargern, da wirst du keine Probleme haben.