EnBW eröffnet in Klipphausen ersten Schnellladepark mit direktem Solarstromanschluss.
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat an der A4 bei Klipphausen einen Ladepark mit 20 Schnellladepunkten ans Netz gebracht, der an einen 12.000 Quadratmeter großen Solarpark angeschlossen ist. Laut Unternehmensangaben soll der PV-Park künftig Ökostrom direkt an die Ladepunkte liefern.
Die Anlage auf den Dächern lokaler Industriehallen kann bei Volllast acht Fahrzeuge mit 200 kW oder vier mit 400 kW gleichzeitig versorgen.
Integrierte Konzepte für nachhaltige Ladeinfrastruktur
Der Ladepark ist als Pilotprojekt für kombinierte Energie- und Mobilitätslösungen konzipiert. In nur 15 Minuten können E-Fahrzeuge bis zu 400 Kilometer Reichweite laden. Geplant ist, die Kapazität bei steigender Nachfrage auf bis zu 40 Ladepunkte zu erweitern. Während der Ladepause stehen Kunden sanitäre Einrichtungen und ein angrenzendes Restaurant zur Verfügung.
Kernpunkte des Ladeparks
- 20 Ladepunkte bis 400 kW, erweiterbar auf 40
- Anbindung an A4 (Anschlussstelle 77a Wilsdruff)
- Direktanschluss an 12.000 m² PV-Park mit 1,7 MW Leistung
- Ökostrom wird auch bei Überproduktion ins Netz eingespeist
- Sanitäre Anlagen und Verpflegung vor Ort
- Teil des EnBW-Schnellladenetzes in Ostdeutschland
- Standort bei Google Maps
Überschüssiger Strom aus der Photovoltaikanlage wird laut Unternehmensangaben in das Stromnetz eingespeist, während bei höherem Bedarf die Energieversorgung weiterhin gesichert bleibt. Der Ladepark in Klipphausen ist der vierzehnte EnBW-Standort in ostdeutschen Bundesländern und soll Vorbild für weitere Projekte sein.
Die EnBW plant, künftig weitere Ladeparks an Solar- und andere nachhaltige Stromerzeugungsanlagen anzuschließen und ihr Schnellladenetz von derzeit 7.000 Ladepunkten bis 2030 auf über 20.000 Ladepunkte auszubauen.
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