ePA in Arztpraxen: So häufig nutzen Ärzte die digitale Akte

Foto von Derek Finch auf Unsplash

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung stellt erste Ergebnisse zur Nutzung der elektronischen Patientenakte in Arzt- und Psychotherapeutenpraxen vor.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat Ende Januar 2026 eine Online-Befragung zur Nutzung der elektronischen Patientenakte durchgeführt. Rund 4.500 Praxen beteiligten sich an der Erhebung.

Nach Angaben der KBV haben etwa 80 Prozent der Ärzte und Psychotherapeuten bereits Dokumente in der ePA eingestellt. Rund drei Viertel der Befragten gaben an, vorhandene Unterlagen wie Arztbriefe oder Befundberichte für die Behandlung genutzt zu haben.

Auch ergänzende digitale Anwendungen werden laut KBV überwiegend positiv bewertet. Demnach halten fast 80 Prozent der teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten die elektronische Medikationsliste für hilfreich oder teilweise hilfreich.

Nutzung und Technik der elektronischen Patientenakte

Trotz der vergleichsweise hohen Nutzungszahlen bleibt die Unzufriedenheit mit der technischen Umsetzung bestehen. Laut den Befragungsergebnissen gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Praxisverwaltungssystemen.

Technische Umsetzung muss verbessert werden:

Praxen, die ihr ePA-Modul als einfach und nutzerfreundlich bewerten, sehen den Nutzen der elektronischen Patientenakte deutlich höher, so die KBV.

Zentrale Ergebnisse der Befragung

Ergänzend verweisen gematik Insights auf Ergebnisse des TI-Atlas 2025, an dem mehr als 7.000 Beschäftigte aus verschiedenen Gesundheitsbereichen teilnahmen.

Während das E-Rezept in vielen Systemen eine steigende Nutzerfreundlichkeit aufweist, wird die Usability der ePA weiterhin unterschiedlich eingeschätzt. Das gesammelte Feedback fließt laut gematik anonymisiert an die Hersteller und soll die Weiterentwicklung der Systeme unterstützen.

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