Die europäischen Automärkte verzeichnen 2026 steigende Neuzulassungen und einen höheren Anteil elektrifizierter Fahrzeuge.
Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union ist in den ersten vier Monaten 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,2 Prozent gestiegen.
Laut den veröffentlichten Marktdaten sorgte vor allem die Nachfrage nach Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeugen für Wachstum. Unterstützt wurde die Entwicklung demnach auch durch neue Fördermaßnahmen und steuerliche Vorteile in mehreren europäischen Ländern.
Besonders batterieelektrische Fahrzeuge konnten ihren Marktanteil deutlich ausbauen. Bis Ende April wurden in der EU 746.899 neue Elektroautos zugelassen.
Der Anteil am Gesamtmarkt stieg damit von 15,3 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 19,7 Prozent. Vor allem Italien, Frankreich und Deutschland verzeichneten starke Zuwächse bei den Neuzulassungen. Im Monatsvergleich hat sich der Elektroautoanteil quasi stabilisiert (19,4 % im Vormonat).
Hybridautos bleiben die wichtigste Antriebsart in Europa
Hybridfahrzeuge ohne externe Lademöglichkeit blieben mit einem Marktanteil von 38,2 Prozent die meistgewählte Antriebsform in der Europäischen Union. Insgesamt wurden rund 1,45 Millionen Fahrzeuge dieses Typs neu zugelassen. Auch Plug-in-Hybride legten weiter zu und erreichten einen Marktanteil von 9,6 Prozent.
Wichtige Entwicklungen im Überblick:
- Elektroautos erreichen 19,7 Prozent Marktanteil
- Hybridautos bleiben Marktführer mit 38,2 Prozent
- Benziner verlieren deutlich an Bedeutung
- Dieselmodelle kommen nur noch auf 7,7 Prozent
Parallel dazu setzte sich der Rückgang klassischer Verbrenner fort. Die Zahl der neu zugelassenen Benzinfahrzeuge sank EU-weit um 17,7 Prozent. Besonders stark fiel der Rückgang laut den Daten in Frankreich aus. Auch Dieselautos verloren weiter Marktanteile und lagen zuletzt nur noch bei 7,7 Prozent aller Neuzulassungen.
Keine News verpassen – mobiFlip jetzt bei Google priorisieren → (einfach Haken setzen)
