EU-Automarkt: Verbrenner verlieren dramatisch an Bedeutung

Der EU-Automarkt verzeichnet 2026 bislang einen leichten Rückgang bei Neuzulassungen und verschiebt sich weiter in Richtung elektrifizierter Antriebe.

Von Januar bis Februar 2026 gingen die Neuzulassungen in der EU im Jahresvergleich um 1,2 Prozent zurück. Damit fällt der Start ins Jahr schwächer aus, zeigt aber laut Daten eine Stabilisierung nach dem Rückgang im Januar.

Gleichzeitig steigt der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge auf 18,8 Prozent nach 15,2 Prozent im Vorjahr. Hybridfahrzeuge bleiben mit 38,7 Prozent Marktanteil die häufigste Antriebsart, während Plug-in-Hybride weiter zulegen.

Marktanteile und Entwicklungen nach Antriebsarten

Insgesamt wurden 312.369 Elektroautos neu zugelassen. Wachstumstreiber waren vor allem Frankreich und Deutschland, während Belgien und die Niederlande rückläufige Zahlen meldeten. Plug-in-Hybride erreichten 9,8 Prozent Marktanteil, gestützt durch starke Zuwächse etwa in Italien und Spanien.

Wichtige Markttrends im Überblick

Die Neuzulassungen von Benzinern sanken um 23,3 Prozent, besonders stark in Frankreich. Diesel verzeichnete ebenfalls ein Minus von 17,7 Prozent und kommt nur noch auf 8,1 Prozent Marktanteil. Insgesamt liegt der Verbrenneranteil deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Alle Datenpunkte im Überblick

Ich sehe in den Zahlen vor allem eine klare Verschiebung hin zu elektrifizierten Antrieben, auch wenn der Gesamtmarkt aktuell leicht schwächelt.

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