EU verpasst Temu 200-Millionen-Strafe wegen illegaler Produkte

Die Plattform Temu erhält wegen Verstößen gegen den Digital Services Act eine EU-Geldbuße von 200 Millionen Euro.

Die Europäische Kommission hat gegen Temu eine Geldbuße in Höhe von 200 Millionen Euro verhängt. Begründet wird dies mit unzureichender Identifikation und Bewertung systemischer Risiken illegaler Produkte, die Verbraucher in der EU gefährden können.

EU-Strafe gegen Temu wegen DSA-Verstößen und Risikobewertung

Laut Kommission basierte die Risikobewertung von Temu vor allem auf Branchendaten statt auf plattformspezifischer Analyse. Risiken durch unsichere Produkte wie Ladegeräte und Spielzeug seien unterschätzt worden, ebenso Empfehlungs- und Influencer-Systeme.

Zentrale Kritikpunkte laut EU-Kommission:

  • fehlende spezifische Risikoanalyse
  • unterschätzte Produktgefahren
  • unzureichende Systembewertung

Ich sehe darin ein Signal für strengere Durchsetzung des Digital Services Act bei großen Online-Plattformen. Ob die 200-Millionen-Strafe das aber wirklich vorantreiben, bleibt fraglich.


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  1. Neuhier 🔆

    Wer da bestellt, sollte sich eh hinterfragen.

    1. Maximilian ♾️

      Ist nichts anderes als die vielen anderen chinesischen Shops.

  2. Carlo 🔅

    Ob diese strengere Durchsetzung auch für Amazon gilt? Vermutlich nicht.

      1. Carlo 🔅

        Ja, wenn man keine Argumente hat, kommt man halt mit Whataboutism
        Ich hab nichts zu sagen, also sag ich irgendwas. 🥱🥱

        1. Ronald 🔅

          Ja, wenn man keine Argumente hat,…..

          Zeigt man mit dem Finger immer auf andere.

          1. Carlo 🔅

            un der nächste🥱🥱

            1. Ronald 🔅

              Haben sie dir an deiner Emoji-Universität nicht beigebracht wie man das Internet zu Recherche benutzen kann?

              Angestrebte Strafen in oder durch die EU gegenüber Temu: 200 Millionen.

              Strafen in oder durch die EU gegenüber Amazon:
              746 Millionen durch die EU, Verstoß gegen die DSGVO
              59 Millionen durch das Bundeskartellamt, Vorteilsabschöpfung
              1.130 Millionen (Reduziert auf 752 Millionen) durch das italienische Kartellamt, Selbstbevorzugung.
              530 Millionen durch die Steuerpolizei in Italien, Steuerbetrug.

              Aber die EU geht nur gegen die armen Chinesen vor!

              Wenn auf dieser Seite nur die leiseste Kritik an China oder der dort herrschenden Diktatur geäußert wird, tritt der liebe Carlo sofort auf die Bühne und verteidigt China mit Whataboutism aller Couleur.

  3. Spiritogre 🏆

    Frage ist, ob bei solchen Milliardenkonzernen 200 Millionen genug wehtun, dass es sich für die lohnt da was zu ändern oder ob es nicht gewinnbringender ist nichts zu machen und einfach regelmäßig ein paar Millionen Strafe zu zahlen.

    1. Mats 🪴

      Ist zumindest ein Anfang. Effektiver wäre, jedes Paket zu öffnen und sollte der Inhalt in irgendeiner Weise nicht den europäischen gesetztlichen Anforderungen entsprechen, dann werden die 200 Millionen pro Teil fällig.

      1. Stefan K. 🔆

        Dafür brauchts aber auch wieder entsprechend aufgestocktes Personal, bei den Millionen an Paketen pro Jahr von Temu, die Europa erreichen. Heißt, die Zollbehörden müssten massivst aufstocken und wer soll das dann wiederum bezahlen?
        Also ja, erheblich stärkere Kontrolle wäre angebracht, aber aus meiner aktuellen Sicht kaum finanzierbar. Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren.

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