VW-Nutzer verlieren plötzlich wichtige Smart-Home-Funktionen
Die Smart-Home-Community mit Volkswagen meldet derzeit Probleme beim Zugriff auf Fahrzeugdaten über externe Smart-Home-Dienste.
Mehrere Nutzer berichten aktuell über Ausfälle bei der inoffiziellen Volkswagen-API, die unter anderem für Home Assistant und andere Smart-Home-Lösungen genutzt wird. Betroffen sind laut Diskussionen auf GitHub vor allem Login-Vorgänge sowie die Aktualisierung von Fahrzeugdaten. Während die offizielle Volkswagen-App bei vielen Nutzern weiterhin funktioniert, schlagen externe Integrationen teilweise mit Fehlermeldungen oder abgelaufenen Tokens fehl.
Im Mittelpunkt steht das Projekt „homeassistant-volkswagencarnet“, das Fahrzeugdaten in Home Assistant einbindet. Entwickler und Nutzer vermuten, dass Volkswagen Änderungen an der Authentifizierung vorgenommen oder den Zugriff für nicht autorisierte Drittanbieter eingeschränkt hat.
Eine offizielle Bestätigung des Konzerns liegt bislang offenbar nicht vor. Einige Nutzer sprechen von einer dauerhaften Abschaltung der kostenlosen Schnittstelle, andere vermuten technische Probleme bei der Token-Erneuerung.
Volkswagen-API sorgt für Diskussionen rund um Smart-Home-Integration
Die Auswirkungen betreffen insbesondere Fahrer, die Funktionen wie intelligentes Laden, Fahrzeugstatus-Abfragen oder Automatisierungen im Heimnetz nutzen. Laut Beiträgen in der Diskussion funktionieren bestehende Verbindungen teilweise noch bis zum Ablauf vorhandener Zugangstokens. Neue Anmeldungen scheinen dagegen häufig zu scheitern.
Genannte Probleme und Vermutungen:
- Fehler bei Login und Token-Erneuerung
- Teilweise langsame oder fehlerhafte App-Reaktionen
- Unklarheit über neue Zugriffsregeln
- Hinweise auf kostenpflichtige Unternehmensschnittstellen
Einige Entwickler verweisen zudem auf den EU Data Act und fordern transparentere Möglichkeiten für private Nutzer und Open-Source-Projekte. Andere Teilnehmer der Diskussion arbeiten bereits an möglichen technischen Anpassungen, um die Verbindung wiederherzustellen.
Ob Volkswagen die Schnittstellen langfristig einschränkt oder lediglich technische Änderungen vorgenommen hat, bleibt derzeit offen.
Ich finde den Vorgang vor allem deshalb spannend, weil moderne Fahrzeuge zunehmend Teil des Smart Homes werden. Wenn Hersteller Schnittstellen kurzfristig ändern oder schließen, zeigt sich schnell, wie abhängig viele Nutzer inzwischen von solchen digitalen Diensten geworden sind.
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Ich habe mir bei der Erstellung dieser Auswertung auch sehr viel Mühe gegeben, und immerhin hat die KI dafür gute 15 Minuten gerechnet.
Man kann davon ausgehen dass die Einschränkung dauerhaft ist, zumindest ist das von VW so geplant ob sie einknicken wegen einer möglichen Kollision mit dem EU data Act weiß natürlich noch niemand, aber Ich fürchte da werden wir sicherlich einige Jahre warten müssen bis sich da etwas tut
Die Vorgehensweise verstößt auch gegen EU-Datenrecht, wie man hier nachlesen kann: https://github.com/user-attachments/files/28372775/Bewertung.der.Umsetzung.des.EU.Data.Act.durch.Volkswagen.hinsichtlich.Fahrzeugdatenbereitstellung.und.Echtzeitzugriff.pdf
@Thomas ich habe mir bei der Erstellung der Auswertung durch die KI zum Thema EU data act auch viel Mühe gegeben und der KI aufgetragen extrem gründlich zu sein, was dazu geführt hat, dass sie dazu rund 15 Minuten benötigt hat. Und ich denke das Ergebnis spricht für sich.
Wenn VW da keine zufriedenstellende Lösung anbieten kann, wie es BMW gemacht hat und macht, wird es halt kein VW mehr…Schade da ich vorhatte meinen ID noch viele Jahre zu fahren. Haben sogar ID’s im Haushalt. Jetzt ist das doppelt blöd dass ich die Daten vom ID meiner Frau nicht im Smarthome sehe, weil ich ja das Laden der Autos per PV regeln muss.
Hier die Wohl Offizielle Ankündigung oder sollt ich Abkündigen sagen:
https://drivesomethinggreater.com/newsroom/short-news/2026-4-02-Transition
Interesting!
Es gehört für mich auf jeden Fall zu einem modernen Fahrzeug dazu. Sollten hier bewußt die Nutzer ausgesperrt werden, wäre das ein nicht tolerierbarer Schritt. Mal abgesehen davon das die Online Kommunikation als kostenpflichtige Leistung gebucht wurde. Klar, VW stellt keine offizielle API zur Verfügung, aber eine Behinderung…. Glücklicherweise sehen andere Hersteller das zum Beispiel ganz anders. Dort ist die API öffentlich bekannt und die Dienste kosten dauerhaft nix. Ich hoffe sehr das VW die letzten treuen Kunden hier nicht verjagen möchte.
War BMW nicht auch vor kurzem wegen was ähnlichem in der Presse?
Über solche API machen manche Nutzer/Tools halt leider oft auch falsche oder massenhaft Aufrufe, die dann das Backend des Anbieters massiv unter Last setzen oder gar zu Fehlverhalten führen.
Da kann ich es schon verstehen, dass man das abschottet!
Absolut, trotzdem wäre hier ein offizieller Weg wünschenswert. Einfach ein gewisses Kontingent an den User Account koppeln zum Beispiel.
Es gab seit der Umstellung vor zwei Jahren bereits ein hartes Limit mit Anfrage Anzahl, Welches man bei einer Abfrage von unter 5 Minuten relativ schnell erreicht hat. Und dann musste man bis 0 Uhr warten bis man wieder zugreifen konnte
DoS ist schon seit Urzeiten ein Thema und es gibt seit Urzeiten Lösungen dagegen. Jedenfalls sollte ein einzelner User (heute) nie zum Problem werden können.
Ford hatte auch mal eine Änderung vorgenommen und EVCC funktionierte dann nicht mehr, bis ein User eine neue Lösung hatte. Schade, dass scheinbar niemand explizit irgendeine lokale Schnittstelle anbietet und für sich als Werbung nutzt. Vielleicht sind Autofahrer aber auch gut mit Abos zu melken und man will den digitalen Zugang zum eigenen Auto auf Dauer eher melken…
Für mich wäre das beim nächsten Auto jedenfalls auch ein Kriterium, auf das ich bei der Anschaffung achten würde.
Bei Tesla geht es über Bluetooth und ganz ohne Cloud, wenn man möchte. Aber die Hersteller möchten nicht, weil die offenbar der Meinung sind, dass das Auto nicht dem Käufer gehört.
So what? Selbst schuld, wenn die Hersteller auf ihre dämliche Cloud Lösungen bestehen. Dann sollen sie halt eine lokale API auf dem Fahrzeug anbieten. Kann man auch sicher machen. Wenn das auto im WLAN ist, darüber, sonst über Bluetooth. Wie gesagt, geht auch sicher.
Da muss man wohl auf ovms umstellen. Damit ist man dann völlig autark und kann per Mobilfunk oder WLAN auf das Fahrzeug zugreifen und alle Daten auslesen und das Fahrzeug auch steuern
Klar. Man kann aber die API Calls beschränken. Viessmann macht das z.B. mit ViCare auch so und da läuft es seit Jahren ohne Probleme. Die haben aber auch im Vergleich zu VW verstanden, wie wichtig für viele die Integration ist.
Die Anfragen waren ja schon längst beschränkt, maximal alle 5 Minuten wenn man öfffer abgefragt hat, ist man bereits um die Mittagszeit ausgesperrt worden und konnte erst ab 0 Uhr wieder zugreifen. Nein, es geht hiermit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließlich darum mehr Geld zu verdienen indem man einmal das Geld vom Nutzer nimmt um die Dienste anzubieten und dann ein zweites Mal damit der Nutzer mit den Diensten auch etwas anfangen kann weil er dazu dann künftig einen Drittanbieter benötigt der einen kostenpflichtigen Zugang bei VW kaufen muss.
Ich wage zu bezweifeln, das man mehr Geld verdient, wenn man weniger Auto´s verkauft, weil die User woanders besser bedient werden. Grade die VW-Gruppe tut sich softwaretechnisch als nicht gerade qualitativ hochwertig hervor, da bräuchte es jetzt nicht unbedingt künstliche Einschränkungen, um Kunden zu vergraulen.
absolut!