Die Plattform Temu erhält wegen Verstößen gegen den Digital Services Act eine EU-Geldbuße von 200 Millionen Euro.
Die Europäische Kommission hat gegen Temu eine Geldbuße in Höhe von 200 Millionen Euro verhängt. Begründet wird dies mit unzureichender Identifikation und Bewertung systemischer Risiken illegaler Produkte, die Verbraucher in der EU gefährden können.
EU-Strafe gegen Temu wegen DSA-Verstößen und Risikobewertung
Laut Kommission basierte die Risikobewertung von Temu vor allem auf Branchendaten statt auf plattformspezifischer Analyse. Risiken durch unsichere Produkte wie Ladegeräte und Spielzeug seien unterschätzt worden, ebenso Empfehlungs- und Influencer-Systeme.
Zentrale Kritikpunkte laut EU-Kommission:
- fehlende spezifische Risikoanalyse
- unterschätzte Produktgefahren
- unzureichende Systembewertung
Ich sehe darin ein Signal für strengere Durchsetzung des Digital Services Act bei großen Online-Plattformen. Ob die 200-Millionen-Strafe das aber wirklich vorantreiben, bleibt fraglich.
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