Flottenkunden fordern 400 Kilometer Reichweite für Elektroautos

Eine BMW Niederlande Studie zeigt, dass Flottenkunden mindestens 400 Kilometer E-Reichweite erwarten.
Die Studie wurde von BMW in den Niederlanden unter 655 Flottenkunden und Dienstwagenfahrern durchgeführt. Demnach gilt eine elektrische Reichweite von 400 Kilometern als Mindestanforderung.
Für ein Drittel der Befragten liegt das gewünschte Minimum sogar bei 500 Kilometern. Als Gründe nennen die Teilnehmer laut Unternehmensangaben vor allem Vergleichbarkeit mit Verbrennern und Flexibilität bei längeren Fahrten.
Ergebnisse der BMW Niederlande Flotten-Studie zur Elektroauto-Reichweite
Obwohl viele Dienstwagenfahrer im Alltag keine 400 Kilometer benötigen, spielt die Akzeptanz zusätzlicher Ladestopps auf Langstrecken eine zentrale Rolle. 60 Prozent der Befragten wollen beim nächsten Dienstwagen ein Elektroauto wählen. 70 Prozent dieser Gruppe fahren bereits heute elektrisch, während die Mehrheit der Ablehnenden bislang Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybride nutzt.
Äußere und psychologische Faktoren haben hohes Gewicht
Wenngleich die Niederlande geografisch klein sind und über eine sehr dichte Ladeinfrastruktur verfügen, wünschen sich viele Flottenkunden eine Reichweite von mindestens 400 Kilometern. Der Hintergrund liegt demnach weniger im tatsächlichen Alltagsbedarf als in Ausnahmesituationen wie spontanen Langstreckenfahrten, Kundenterminen oder Urlaubsfahrten ins Ausland.
Zudem dient die Reichweite als psychologische Sicherheitsreserve und als Vergleichswert zu klassischen Verbrennungsmotoren. Selbst bei guter Ladeabdeckung werden mögliche Wartezeiten, unterschiedliche Ladegeschwindigkeiten oder belegte Säulen in die persönliche Planung einbezogen. Eine größere Batterie wird somit als Garant für Flexibilität und Zeitersparnis wahrgenommen.
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ich hoffe die meinen 400km im Winter. man sollte da sinnvoll rangehen…
Ich arbeite im Außendienst echt 400km sind OK. Mehr Brauch ich heute nicht. aber wenn E Autos mehr werden was ich mir wünschen würde beginnt das Problem mit der Verfügbarkeit von Ladeinfrastruktur. Es kommt schon heute vor, dass ich warten muss. Das ist dann ärgerlich
Was gerne, auch hier in den Kommentaren, vergessen wird. Es wurden flottenkundem befragt.
Das sind viele Vertreter, Aussendienstler, Kundendienste, sonst. Dienstleister usw.
Firmenwagen fahren nicht nur Büroangestellte mit 20km Arbeitsweg.
Und da kann ich die mindestreichweite sehr gut verstehen. Vor allem da man nicht unbedingt beim Arbeitsort laden kann.
Den psychologischen Aspekt verstehe ich. Ansonsten ist der CLA ja jetzt perfekt :)
400km echte Reichweite halte ich persönlich auch für absolut ausreichend. Irgendwann muss man halt auch aufs Klo. Das plus ein Kaffee und nach 15-20 Minuten gehts weiter.
400 km reale Reichweite in NL auch im Winter heißt bei BMWs relativ effizienten Fahrzeugen ca. 100 kWh netto. (Winter max. 22er Verbrauch, 100-10%). Da kommt BMW mit der Neuen Klasse schon gut hin.
Und das beim SUV – wer Limousine fährt (dauert ja nicht mehr lang, bis der i3 kommt), dürfte noch mal deutlich weiter kommen.
Der Mercedes CLA holt ja auf der Autobahn ca. 550 km heraus. Oder eben gut 900 km, falls man wirklich nur eine einzige Pause machen will.
Der i3 wird nicht weiter kommen als der iX3, weil der i3 eine flachere Batterie und damit weniger Batteriekapazität bekommt.
Nein, das stimmt nicht. Der wird auch die gleiche Batterie bekommen, weil es die Plattform hergibt. Dazu gab es erst letztens mehrere Artikel auf verschiedenen Plattformen.
Warum soll der ne flachere Batterie bekommen? Das ist ja gerade der Witz bei nicht Verbrenner-basierten Plattformen.
Weil sonst der Innenboden zu hoch ist? Der i3 soll nicht höher werden als der 3er Verbrenner.
Und für welches Fahrzeug von BMW wären sonst die niedrigeren 95mm (statt 120mm) Akkuzellen?
iX3 hat die 95mm Akkuzellen.
400 km sind viel zu wenig, auch für Privat Nutzer. Da muss man ja ständig laden.
Durchschnittliche Fahrleistung eines Autos in Deutschland lt. KBA und anderen Quellen:
34 – 37 km pro Tag.
Aber solche Erhebungen sind doch Quatsch. Zeige mir mal einen Menschen, der ein Durchschnittsleben hat. Heute fahr ich 20 km und morgen vielleicht 300 und übermorgen 150 und dann wieder 5 km. Und für jede Strecke brauche ich an einem anderen Ort eine Lademöglichkeit.
Dir is aber schon klar, was Durchschnitt bedeutet, oder? Da gibts eben auch viele, die nur jeden zweiten Tag 10km fahren und ein paar, die jeden Tag 50 fahren. Jenachdem passt man sich an. Davon ab ist je nach Geschwindigkeit auch jetzt schon oft weit mehr drin als 400km. Nur auf der Autobahn wird’s halt irgendwann schwierig.
Mag Leute geben, die mit dem Wechsel eines E-Autos nicht zurecht kommen, aber je nach Profil und Lademöglichkeiten im Alltag ist das kein Problem. Im Gegensatz zum Verbrenner braucht’s halt nicht zwingend eine dedizierte Tankstation für neuen Kraftstoff.
Wenn du in einem Eigenheim wohnst wie ca. 50 Prozent aller Autobesitzer (oder vermutlich noch mehr unter den Neuwagenkäufern): Für jede dieser Strecken kannst du dieselbe Lademöglichkeit nutzen, nämlich deine Wallbox zu Hause. Du musst also überhaupt nichts extra ansteuern.
Falls du mal einen Tag hast, wo deine Strecke tatsächlich länger ist als das, was dein Auto schafft: Das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Autobahnstrecke sein, wo du alle paar km eine Ladesäule deiner Wahl aufsuchen kannst – und dein Auto wird dir sogar sagen, wo du wann gut laden kannst.
Falls du keine Wallbox zu Hause hast, tust du das, was auch alle Verbrennerfahrer tun: Wenn die Tankfüllung sich dem Ende entgegen neigt, steuerst du einen Ort zum Auftanken an, nur dass es eine Ladesäule ist. Die gibt es sogar an vielen Tankstellen, falls du den Benzinduft magst, ansonsten auch an schöneren oder praktischeren Orten wie Supermarktparkplätzen.
Für Eigenheimbesitzer macht ein E-Auto Sinn, für alle andere eher nicht. Wir haben eine Eigentumswohnung, da macht ein E-Auto beispielsweise keinen Sinn bzw. verursacht mehr Stress als nutzen. Ich würde beispielsweise immer volltanken/laden. Dafür muss man aber locker 30min an einer Schnellladesäule stehen. Dann würde es mich immens triggern, wenn ich nur 30% oder so geladen hätte, das Fahrverhalten(rekuperieren, zu schnelle Beschleunigung etc.) gefällt mir nicht, der Sound ist schrecklich. Der einzige Grund zu einem E-Auto zu greifen wäre der Umweltaspekt.
Alle paar km sicher nicht, man hat ja meist einen präferierten Anbieter. Es sei denn, die Kosten sind einem egal. Und wenn die Software-Entwickler nicht darauf achten ,dies vernünftig einzubauen, dann kommt schnell Frust auf. Genauso wie bei Supermarkt-Parkplätzen ohne Möglichkeit eine Toilette zu nutzen. Alles erst am Wochenende wieder erlebt. Volvo EX30 mit EnBW- L
Kann es sein, dass hier einfach immer noch sehr viel Unwissen in Bezug auf das Laden herrscht? Jedes aktuelle moderne E-Auto hat ne Ladeplanung an Board. Man muss sich überhaupt keine Gedanken mehr ums Laden machen. Es benötigt auch keine zusätzlichen Apps um Ladestopps usw. Zu planen.
Das stimmt so einfach nicht. Ganz viele „moderne“ Autos können nicht vernünftig filtern.
Und die 400 sind im Winter auch nur 300 und wenn du dann nur wie empfohlen von 10-80 % lädst sogar nur 200 😉
Sagt DER Experte zur Elektromobilität. Wenn Langstrecke ansteht, lädt man natürlich vorher auf 100%.
Und Nein, wenn man nach dem Laden zügig losfährt, hat das keinen Einfluss auf die Degradation des Akkus.
Also stehst du dann 2 Stunden bei Lidl auf dem Parkplatz oder was, damit du mit 100% los kannst? 😂
Kann man natürlich machen – man kann natürlich aber auch schlau sein und entweder das Auto eben geladen haben, am Vortag / Vorabend, oder man nimmt statt dem Lidl-Parkplatz eine Schnellladesäule, die ihrem Namen entsprechend das Auto schnell lädt und nicht 2 Stunden braucht…
Daran sieht man dass Du das Thema nur aus der WILD-Zeitung kennst.
Ich finde auch, wir sollten weiterhin Spielball der Weltmächte sein, weiterhin asoziale Autokraten und Diktatoren unterstützen, damit wir nur alle 6h tanken müssen anstelle alle 2h für 20 Minuten zu laden.
… ich denke so 2060/2070 wird das dann super interessant werden, wenn wir dann Truppen Richtung Saudi Arabien, Venezuela und die Arktis schicken um dort gegen, äh natürlich mit, unseren Großen Bruder um die Ölreserven kämpfen.
Du bist sowas vor kurzsichtig….
Woher kommen nochmals 94% der Solarpanels, der Windräder, der Elektromotoren, der seltenen Erden, der Ansteuerung, der Schwer- und Starkmagneten?
Oh wait? Doch nicht etwa China?
Zum Glück eine lupenreine Demokratie, die noch nie mit Drohungen, Handelsbeschränkungen und Co. aufgefallen ist.
Jo, die kauft man ja auch täglich! Oh wait… doch nicht etwas alle 20 Jahre! Während ich jeden Tag Millionen Barrel Öl und Kubikmeter Gas brauche, was dann weg ist.
Wie lange „überleben“ wir ohne Energieexporte? 100 Tage? Da erkennst du gar keinen Unterschied?
… und weil es aktuell so ist, muss das 2060 nicht noch weiterhin so sein…. zB Europäische Zellfertigung , E-Motoren ohne Seltene Erden…
…. außer die ganzen Sparbrötchen rennen wieder zu Ali, Temu und co… ach lass uns einfach so weiter machen wie bisher. Ich bin 2075 wahrscheinlich eh Geschichte…. Eure Kids regeln das schon für euch!
passt doch. :)
Ich fahre aktuell im Winter 200 km von ca. 80% auf 20% runter. Mal ein paar Prozente mehr, mal ein paar Prozente weniger. Mein Auto hat ca. 540 km WLTP Reichweite.
Mind. 400-500 km „Reichweite“ kann ich nachvollziehen, damit man auch im strengen Winter sehr sicher seine 2-2,5 Stunden Fahretappe ohne Ladestopp schafft. Was dann im Endeffekt bedeutet „Ich muss mich nicht einschränken.“
Ja ich beobachte bei mir allerdings, dass sobald man einmal am Fahren ist im Winter die Reichweite dann auch nicht extreeeem abnimmt. Meiner Meinung nach dann, sobald man sehr häufig losfährt (Akku aufwärmen etc.) aber ich fahre noch nicht lange elektrisch, von daher vielleicht auch bisschen naiv von mir.
Ne, das ist eigentlich schon richtig beobachtet. Das Problem ist halt die Batterie auf Temperatur zu bringen und natürlich den Innenraum. Wenn du da ne Wärmepumpe verbaut hast, ist es natürlich effizienter, aber es verbraucht trotzdem mehr.
Zusätzlich sind eben auch Winterreifen ineffizienter als Sommerreifen usw.