US-Regierung: Google solle Verhältnis zu Huawei doch „überdenken“

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Huawei Mate 10 Pro vor Huawei-Logo

Da ist es wieder, das große Misstrauen der US-Regierung gegenüber allem, was anders ist. Und in der Technik-Szene ist das momentan nun mal Huawei.

Wer die Technik-Szene genauer verfolgt, der wird sicher mitbekommen haben, dass Huaweis großer Marktstart in den USA zu Beginn des Jahres gescheitert ist. Ziel war es die großen Netzbetreiber mit ins Boot zu holen, doch die US-Regierung übte Druck auf diese aus. Wenig später folgte eine offene Warnung von FBI, CIA und Co.

Die US-Netzbetreiber entfernten sich von Huawei.

Es folgten große Shops wie Best Buy und Huawei steht nun ziemlich alleine da. Macht aber nichts, man probiert es weiter und auch wenn man ohne Netzbetreiber und Best Buy vermutlich keine große Chance hat, so will man trotzdem nicht aufgeben.

Ich verfolge seit Jahren die US-Presse und dort kommen Modelle wie das P20 Pro im Moment auch ganz gut an. Doch das Misstrauen der Regierung bleibt.

USA: Google soll Verhältnis zu Huawei überdenken

Die juristische Abteilung der großen US-Parteien hat sich wohl an Google gewandt und sie gebeten die Beziehung zu Huawei noch mal zu überdenken. Man findet es darüber hinaus schade, dass Google nicht mehr mit dem Militär zusammenarbeiten möchte.

Google und die US-Regierung gehen von nun an getrennte Wege in diesem Bereich, denn intern gab es bei Google zahlreiche Proteste und Kündigungen, als bekannt wurde, dass das Unternehmen das Militär bei KI-Angelegenheiten unterstützt.

Man veröffentlichte darauf hin neue Grundsätze für KI.

Die US-Regierung glaubt nun aber, dass Google die eigene Regierung im Stich lässt, stattdessen aber die Kommunisten in China unterstützt. Warum? Weil man einen neuen RCS-Standard aufbaut und Huawei den vollen Support dafür zugesichert hat.

Google reagierte mit einer Standard-Antwort: Man arbeitet weltweit mit sehr vielen Unternehmen zusammen und bevorzugt keines davon. Heißt konkret: Huawei und die chinesische Regierung bekommen keine Daten, die Google gespeichert hat.

Was an der ganzen Sache ironisch ist: Die US-Regierung beschuldigt andere, dass sie das tun, was sie auch tun. Daten über andere Personen speichern. Und man ist auch noch empört, dass Google nicht mehr das Militär unterstützt, dabei ist genau dieser Bereich gefährlich. Natürlich sehen sich die USA als die Guten an.

Quelle Reuters

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