FBI, CIA und NSA warnen: Huawei-Smartphones sollte man nicht nutzen

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Huawei Mate 10 Pro vor Huawei-Logo

Der Fall Huawei vs. US-Regierung scheint sich zuzuspitzen, denn da Huawei nun ohne die Netzbetreiber loslegt, bekommen sie etwas Gegenwind.

Könnt ihr euch noch an die Meldungen rund um die CES 2018 erinnern? Da wollte Huawei eigentlich mit einem großen Paukenschlag bekannt geben, dass man nun in den USA angreifen möchte. Doch die Netzbetreiber bekamen Druck von der US-Regierung und verabschiedeten sich der Reihe nach vom Deal mit Huawei.

Huawei gab jedoch bekannt, dass man trotzdem angreifen möchte und macht das aktuell auch. Dann werden die Modelle eben erst mal in Online Shops verkauft. In den USA kann man damit zwar keinen großen Marktanteil gewinnen, aber Huawei möchte trotzdem unbedingt den Markt erobern. Leider macht man das auch mit eher dubiosen Mitteln, doch was ist ein Thema von gestern.

Als würde es nicht reichen, dass sich Huawei selbst ein paar Steine in den Weg legt, gibt es nun auch noch Druck von der NSA, der CIA und dem FBI. Die Köpfe der US-Nachrichtendienste sind sich einig, dass man Huawei nicht trauen kann. Doch das betrifft nicht nur Huawei, auch ZTE wird misstraut. Man hat Angst, dass die Firmen aus China einen Zugang zu geheimen Informationen in den USA erhalten.

FBI: Angst vor Spionage durch Huawei

Der FBI Direktor Chris Wray hat große Bedenken geäußert und sieht im Eintritt von Huawei (auf den US-Markt) eine Gefahr der Spionage. Die chinesische Regierung hat damit die Möglichkeit geheime Daten zu klauen. Warnungen wie diese sind nicht neu, führende Politiker in den USA haben schon öfter Unternehmen wie Huawei als den Arm der chinesischen Regierung gesehen. Man strebt ein Gesetzt an, bei dem die Smartphones zumindest auf Regierungsebene verboten werden.

Huawei weiß, dass die US-Regierung den Markteintritt von Huawei erschwert, gibt aber weiterhin an, dass man das Vertrauen der Nutzer und Regierungen in 170 Ländern genießt. Man stellt keine größere Gefahr als andere Hersteller dar.

Puh, muss man dazu überhaupt noch etwas schreiben? Oder ist es nicht schon Ironie genug, dass sich die US-Geheimdienste ernsthaft Gedanken über Spionage machen? In einem Land, in dem Datenschutz eher klein geschrieben wird und man erst mal die US-Unternehmen kritisieren sollte. Ich wäre dann so langsam mal für Beweise, denn diese wilden Behauptungen schaden Huawei. Aber die scheint es nicht zu geben, sonst hätte gäbe es nicht nur diese wilden Behauptungen.

Quelle CNBC (via The Verge)

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