HTC äußert sich zum möglichen Verkaufsverbot seiner Geräte in Deutschland

Am Wochenende machte eine Meldung die Runde, dass HTC wegen Patent-Problemen ein Verkaufsverbot seiner 3G-Modelle in Deutschland bevorstehen könnte. HTC soll mit seinen “UMTS-Produkten” ein Patent (EP1186189) verletzen, welches IPCom im Jahr 2007 von Bosch erworben hat. Hierbei geht es um ein “Verfahren zur Priorisierung von Nutzern in einem UMTS-Mobilfunknetz”.

Jetzt hat sich HTC in einer Stellungnahme zu den Vorwürfen geäußert und gesagt, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt. Das ursprüngliche Patent betreffe nur ein Smartphone von HTC und das wird in Deutschland nicht mehr verkauft. HTC hat die UMTS-Standards seit dem angepasst und geht nicht davon aus, dass diese das Patent verletzen.

HTC muss sich also keine Sorgen um das Weihnachtsgeschäft in Deutschland machen. Sollte das nicht laufen, dann liegt das wohl eher an den Produkten selbst. Hier die vollständige Stellungnahme von HTC:

To clarify reports regarding IPCom patent litigation on the Commercial Times (Taiwan), Economic Daily News, etc. on November 27, 2011

On November 25, 2011, HTC withdrew its appeal in the IPCom EP1186189 case, finding that the appeal had become redundant since the German Federal Patent Court had previously held the relevant claim of the patent to be invalid. IPCom’s original injunction covered only one HTC handset, which is now no longer sold in Germany. Furthermore, HTC has modified its implementation of the UMTS standards, so even in the unlikely case that the Mannheim court reinstates an injunction, it will have no impact on HTC’s sales in Germany. HTC hereby clarifies that this does not have any impact on HTC business in Germany.

via GSMArena Quelle HTC

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